Sonntag, 31. Mai 2009

10 - Piraten der Straße

Nach Vancouver Island hatten wir wieder Festland unter den Füßen und das Reisen konnte weitergehen und so haben wir den nördlichsten Teil British Columbias hinter uns gelassen und haben es tatsächlich geschafft, die Grenze zum Yukon zu überqueren.

Faehre-nach-Prince-Rupert

Auf den Yukon und dessen Bewohner haben wir uns auch schon eingestellt. Die Moskitoplage der kanadischen Nordprovinzen ist ja legendär, weswegen wir uns bereits im Voraus einen Moskitotarnanzug zugelegt haben.

Fuer alle Faelle gewappnet

Auf dem Alaska Highway sind wir gen Westen nach Whitehorse gefahren. Die Fahrt war zwar teilweise hart, für und mit Bertha, da die Highways nicht immer asphaltiert sind, dafür konnten wir aber überwältigende Aussichten genießen. Auch viele wilde Tiere, wie Schwarz- und Braunbären und Elche haben wir oft aus sehr kurzer Distanz gesehen, wenn diese, meist unbeeindruckt, am Straßenrand futterten.

WOW

Seit einigen Tagen sind wir nun in Whitehorse, der Hauptstadt des Yukons, wo wir mal wieder die Vorzüge der Zivilisation genießen, wie einkaufen, oder Wäsche waschen.
Außerdem habe ich – da mein technisches Equipment nach einem kleinen Bad im Nil im letzten Urlaub langsam den Geist aufgab – die günstigen Preise genutzt und mich mit neuer Digitalkamera und neuem Camcorder komplett neu ausgestattet. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Auf der Suche nach Action hat Ulrike endlich auch mal ein kleines Trostpflaster auf ihre Sportlerseele bekommen. Wir haben eine Kanu-Tagestour gebucht und ich musste mit. 7 schweißtreibende Stunden später, in denen wir bedauerlicherweise kein einziges Tier am Flusslauf gesehen haben, kamen wir am vereinbarten Treffpunkt an, wo wir leider vergessen wurden abzuholen. Nach 1,5 Stunden Warten, hat Ulrike mittels eines geliehenen Handys den „Notruf“ abgesetzt. Als Wiedergutmachung wurden wir auf Kosten der Agentur ins beste Restaurant der Stadt eingeladen, wo wir die teuersten Gerichte auf der Karte bestellten und es uns mal so richtig gut gehen ließen.
Außerdem konnten wir auf Kosten des Hauses noch eine Halbtagestour im Kajak unternehmen.

Auf dem Yukon River

Auch erwähnenswert ist Berthas neue Dekoration. Smutje-CoraIm Dollarladen haben wir für uns 3 Mädels hübsche Piratenkostüme gekauft. An Berthas Außenspiegel prangt eine Piratenflagge; auf dem Armaturenbrett glänzen die Golddublonen; ich trage Piratentuch und Augenklappe und auf Ulrikes Kopf sitzt der Kapitänshut und so versetzen wir die Leichtmatrosen und Landratten allerorts jetzt in Angst und Schrecken.

Hisst die Flagge

Beim Friseur wollten wir uns die dazu passenden Piratenfrisuren verpassen lassen, leider war das aber wohl nicht im Repertoire des Salons und so sehen wir jetzt nicht ganz so gefährlich aus wie geplant.

Als Abschluss unseres Whitehorseaufenthaltes waren wir heute im Wildlife Preserve, wo wir die Chance hatten, einheimische Tiere ganz aus der Nähe zu bewundern. Es war so faszinierend diese Tiere zu beobachten, dass dieses Erlebnis mit eines der schönsten war, die wir bislang in Kanada hatten.

Moose

Zu guter Letzt, bevor wir Whitehorse gleich verlassen, möchten wir an dieser Stelle einmal ein herzliches Dankeschön an alle begeisterten Leser und natürlich auch an Sponsoren richten. Das Spendenkonto der Organisation „Rettet Bertha – 33 ist doch noch kein Alter e.V.“ wird an Interessenten gerne weitergegeben.

Cora

Berthas Anzeige

Langsam müssen wir uns von Bertha trennen. Potentiell interessierte Käufer klicken hier

Herzlich Willkommen...



...in Cora's und Uli's Kanada-Tagebuch. Hier gibts, für alle die es interessiert, die neusten Neuigkeiten.


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