10 - Piraten der Straße
Nach Vancouver Island hatten wir wieder Festland unter den Füßen und das Reisen konnte weitergehen und so haben wir den nördlichsten Teil British Columbias hinter uns gelassen und haben es tatsächlich geschafft, die Grenze zum Yukon zu überqueren.

Auf den Yukon und dessen Bewohner haben wir uns auch schon eingestellt. Die Moskitoplage der kanadischen Nordprovinzen ist ja legendär, weswegen wir uns bereits im Voraus einen Moskitotarnanzug zugelegt haben.

Auf dem Alaska Highway sind wir gen Westen nach Whitehorse gefahren. Die Fahrt war zwar teilweise hart, für und mit Bertha, da die Highways nicht immer asphaltiert sind, dafür konnten wir aber überwältigende Aussichten genießen. Auch viele wilde Tiere, wie Schwarz- und Braunbären und Elche haben wir oft aus sehr kurzer Distanz gesehen, wenn diese, meist unbeeindruckt, am Straßenrand futterten.

Seit einigen Tagen sind wir nun in Whitehorse, der Hauptstadt des Yukons, wo wir mal wieder die Vorzüge der Zivilisation genießen, wie einkaufen, oder Wäsche waschen.
Außerdem habe ich – da mein technisches Equipment nach einem kleinen Bad im Nil im letzten Urlaub langsam den Geist aufgab – die günstigen Preise genutzt und mich mit neuer Digitalkamera und neuem Camcorder komplett neu ausgestattet. Man gönnt sich ja sonst nichts.
Auf der Suche nach Action hat Ulrike endlich auch mal ein kleines Trostpflaster auf ihre Sportlerseele bekommen. Wir haben eine Kanu-Tagestour gebucht und ich musste mit. 7 schweißtreibende Stunden später, in denen wir bedauerlicherweise kein einziges Tier am Flusslauf gesehen haben, kamen wir am vereinbarten Treffpunkt an, wo wir leider vergessen wurden abzuholen. Nach 1,5 Stunden Warten, hat Ulrike mittels eines geliehenen Handys den „Notruf“ abgesetzt. Als Wiedergutmachung wurden wir auf Kosten der Agentur ins beste Restaurant der Stadt eingeladen, wo wir die teuersten Gerichte auf der Karte bestellten und es uns mal so richtig gut gehen ließen.
Außerdem konnten wir auf Kosten des Hauses noch eine Halbtagestour im Kajak unternehmen.

Auch erwähnenswert ist Berthas neue Dekoration.
Im Dollarladen haben wir für uns 3 Mädels hübsche Piratenkostüme gekauft. An Berthas Außenspiegel prangt eine Piratenflagge; auf dem Armaturenbrett glänzen die Golddublonen; ich trage Piratentuch und Augenklappe und auf Ulrikes Kopf sitzt der Kapitänshut und so versetzen wir die Leichtmatrosen und Landratten allerorts jetzt in Angst und Schrecken.

Beim Friseur wollten wir uns die dazu passenden Piratenfrisuren verpassen lassen, leider war das aber wohl nicht im Repertoire des Salons und so sehen wir jetzt nicht ganz so gefährlich aus wie geplant.
Als Abschluss unseres Whitehorseaufenthaltes waren wir heute im Wildlife Preserve, wo wir die Chance hatten, einheimische Tiere ganz aus der Nähe zu bewundern. Es war so faszinierend diese Tiere zu beobachten, dass dieses Erlebnis mit eines der schönsten war, die wir bislang in Kanada hatten.

Zu guter Letzt, bevor wir Whitehorse gleich verlassen, möchten wir an dieser Stelle einmal ein herzliches Dankeschön an alle begeisterten Leser und natürlich auch an Sponsoren richten. Das Spendenkonto der Organisation „Rettet Bertha – 33 ist doch noch kein Alter e.V.“ wird an Interessenten gerne weitergegeben.
Cora

Auf den Yukon und dessen Bewohner haben wir uns auch schon eingestellt. Die Moskitoplage der kanadischen Nordprovinzen ist ja legendär, weswegen wir uns bereits im Voraus einen Moskitotarnanzug zugelegt haben.

Auf dem Alaska Highway sind wir gen Westen nach Whitehorse gefahren. Die Fahrt war zwar teilweise hart, für und mit Bertha, da die Highways nicht immer asphaltiert sind, dafür konnten wir aber überwältigende Aussichten genießen. Auch viele wilde Tiere, wie Schwarz- und Braunbären und Elche haben wir oft aus sehr kurzer Distanz gesehen, wenn diese, meist unbeeindruckt, am Straßenrand futterten.

Seit einigen Tagen sind wir nun in Whitehorse, der Hauptstadt des Yukons, wo wir mal wieder die Vorzüge der Zivilisation genießen, wie einkaufen, oder Wäsche waschen.
Außerdem habe ich – da mein technisches Equipment nach einem kleinen Bad im Nil im letzten Urlaub langsam den Geist aufgab – die günstigen Preise genutzt und mich mit neuer Digitalkamera und neuem Camcorder komplett neu ausgestattet. Man gönnt sich ja sonst nichts.
Auf der Suche nach Action hat Ulrike endlich auch mal ein kleines Trostpflaster auf ihre Sportlerseele bekommen. Wir haben eine Kanu-Tagestour gebucht und ich musste mit. 7 schweißtreibende Stunden später, in denen wir bedauerlicherweise kein einziges Tier am Flusslauf gesehen haben, kamen wir am vereinbarten Treffpunkt an, wo wir leider vergessen wurden abzuholen. Nach 1,5 Stunden Warten, hat Ulrike mittels eines geliehenen Handys den „Notruf“ abgesetzt. Als Wiedergutmachung wurden wir auf Kosten der Agentur ins beste Restaurant der Stadt eingeladen, wo wir die teuersten Gerichte auf der Karte bestellten und es uns mal so richtig gut gehen ließen.
Außerdem konnten wir auf Kosten des Hauses noch eine Halbtagestour im Kajak unternehmen.

Auch erwähnenswert ist Berthas neue Dekoration.
Im Dollarladen haben wir für uns 3 Mädels hübsche Piratenkostüme gekauft. An Berthas Außenspiegel prangt eine Piratenflagge; auf dem Armaturenbrett glänzen die Golddublonen; ich trage Piratentuch und Augenklappe und auf Ulrikes Kopf sitzt der Kapitänshut und so versetzen wir die Leichtmatrosen und Landratten allerorts jetzt in Angst und Schrecken.
Beim Friseur wollten wir uns die dazu passenden Piratenfrisuren verpassen lassen, leider war das aber wohl nicht im Repertoire des Salons und so sehen wir jetzt nicht ganz so gefährlich aus wie geplant.
Als Abschluss unseres Whitehorseaufenthaltes waren wir heute im Wildlife Preserve, wo wir die Chance hatten, einheimische Tiere ganz aus der Nähe zu bewundern. Es war so faszinierend diese Tiere zu beobachten, dass dieses Erlebnis mit eines der schönsten war, die wir bislang in Kanada hatten.

Zu guter Letzt, bevor wir Whitehorse gleich verlassen, möchten wir an dieser Stelle einmal ein herzliches Dankeschön an alle begeisterten Leser und natürlich auch an Sponsoren richten. Das Spendenkonto der Organisation „Rettet Bertha – 33 ist doch noch kein Alter e.V.“ wird an Interessenten gerne weitergegeben.
Cora
cora_und_uli - 31. Mai, 07:39
Nadine (Gast) - 6. Juni, 10:48
Ja, wir hatten ne schöne Zeit in Spanien. Montag müssen wir wieder arbeiten :(. Ich habe jetzt auch nen Camcorder und wir haben uns auch mal daran versucht zu filmen. Da die Windverhältnisse teilweise sehr extrem waren, sind einige Sequenzen recht verwackelt. Es war so windig, daß ein Bein unseres Balkontisches(der aus Hartplastik war) abgeknickt ist, nachdem wir ihn auf der Tischplatte liegend vorgefanden. Am Strand herrschte zu der Zeit auch eher Sandsturm. Wir haben so einiges gesehen und erlebt und waren ganz glücklich darüber, einen Mietwagen zu haben. So sind wir doch recht weit rumgekommen. Schön, daß ihr auch Sommer habt! Hier ist es zur Zeit ein wenig abgekühlt (gestern 12 Grad), was mir nach der spanischen Hitze aber nicht viel ausmacht.
cora_und_uli - 6. Juni, 20:47
Sommer
Ja, hier ist sowas von Sommer. Wir haben uns auch schon den ersten fetten Sonnenbrand geholt. Man rechnet halt irgendwie nicht damit, sich in Alaska die Haut zu verbrennen. Komisch ist auch, dass es nicht wirklich dunkel wird. Aber wir wappnen uns gegen alles ;)

Langsam müssen wir uns von Bertha trennen. Potentiell interessierte Käufer klicken

Erst der Anfang
und das ist erst der Anfang. Wir dachten, wenn wir nur von Bertha schreiben wirds vielleicht langweilig. Was natürlich nicht heißt, dass sie nicht jeden Tag neue Mucken macht ;)
In Spanien ward ihr? Wars denn schön? Wir haben hier auch gerade Hochsommer und können hier in Alaska (wo wir gestern angekommen sind) in kurzen Klamotten und mit FlipFlops rumlaufen...
Ganz liebe Grüße an euch
Cora