07 - Long time no see
Nun haben wir uns länger nicht mehr zu Wort gemeldet, aber hier sind wir jetzt wieder mit den neusten Neuigkeiten und dem aktuellen Stand der Dinge.
Immer noch arbeiten wir unermüdlich, tagein, tagaus, auf der Rennbahn und langsam wird es spannend. Nachdem bislang das Leben der Pferde hier nur aus Training bestand, starten am kommenden Wochenende die ersten Rennen hier vor Ort.
Zwar haben wir noch keine Ahnung, wie sich das auf unseren Arbeitsalltag auswirkt,
aber es ist schön, dass mal wieder etwas Neues passiert und es wird mit Sicherheit aufregend, auch Pferde laufen zu sehen, mit denen wir täglich arbeiten.
Unser Leben hier hat sich auch gut eingependelt. Wir haben mittlerweile alle Löcher in der Decke unseres Zimmers einigermaßen gestopft und auch die künstlerischen Arbeiten an den Wänden sind abgeschlossen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und wir fühlen uns in unserem kleinen Reich jetzt auch richtig wohl.

Außerdem bessern wir unser Gehalt durch kleinere Zusatzarbeiten auf. Ulrike hilft ihrem Chef nun dreimal die Woche abends beim Füttern und wir haben uns mit einem der Hufschmiede angefreundet, für den wir ab und an die Pferde beim Beschlagen halten. Dieser Schmied - ein Pole der hier als "Magic" bekannt ist und uns immer die „German Chicks“ nennt - bezahlt uns nicht nur gut, sondern ist auch ein altes Waschweib erster Güte, wodurch wir immer bestens über den neusten Klatsch und Tratsch hier informiert sind.
Da wir die ganze Woche über so hart arbeiten freuen wir uns natürlich umso mehr auf unsere kurzen Wochenenden, die wir versuchen, so gut wie möglich zu nutzen.

Letzte Woche entschieden wir uns einen Ausflug zur Horseshoe-Bay und zum Lighthouse-Park, in dem man durch ursprünglichen Regenwald einem Küstenabschnitt mit einer grandiosen Aussicht wandern kann. Alles in allem ein sehr schöner Ausflug, der uns einen kleinen Vorgeschmack auf pure Natur gegeben hat.
Auf dem Weg dahin haben wir einen kleinen Abstecher nach Gastown, einem Stadtteil von Vancouver, gemacht und die berühmte Gasuhr bewundert.
Dieses Wochenende wurden wir von einer Arbeitskollegin von Ulrike eingeladen, das Wochenende auf ihrer Farm zu verbringen. Klingt toll, ist aber eigentlich nur ein kleiner Holzverschlag in der Wallachei. Trotzdem war es sehr nett. So konnten wir uns die Tage, über, abgeschnitten vom Rest der Welt, gemeinsam mit ihrem Hund in der Größe eines Eichhörnchens, gemütlich machen.
Ferner verfolgt uns das große Thema Asien. Nachdem über ein Drittel der Bevölkerung hier asiatischer Abstammung ist, kommen wir einfach am Sushi nicht vorbei. Immer wieder kämpfen wir gegen die Versuchung des all-you-can-eat Angebots an doch: das Fleisch ist schwach und das Sushi ist billig und willig. Wer könnte beim Anblick solcher gefüllten Tische schon widerstehen? (und das ist nur eine unserer Bestellung).
Beim Thema Essen stoßen wir auch immer wieder auf ein seltsames Mysterium: Eiswürfel! Folgende Ausgangssituation: Person 1 und Person 2 sitzen immer wieder in unterschiedlichen Lokalitäten am selben Tisch und bekommen gleichzeitig je ein Glas Wasser mit Eiswürfeln. Über etliche Versuche hinweg schmolz das Eis im Glas von Person 1 erheblich schneller, als bei Person 2. Woran kann das liegen? Für Hinweise, die zur Lösung dieses Problems führen könnten, wären wir sehr dankbar.
Cora
Immer noch arbeiten wir unermüdlich, tagein, tagaus, auf der Rennbahn und langsam wird es spannend. Nachdem bislang das Leben der Pferde hier nur aus Training bestand, starten am kommenden Wochenende die ersten Rennen hier vor Ort.
Zwar haben wir noch keine Ahnung, wie sich das auf unseren Arbeitsalltag auswirkt,
aber es ist schön, dass mal wieder etwas Neues passiert und es wird mit Sicherheit aufregend, auch Pferde laufen zu sehen, mit denen wir täglich arbeiten.Unser Leben hier hat sich auch gut eingependelt. Wir haben mittlerweile alle Löcher in der Decke unseres Zimmers einigermaßen gestopft und auch die künstlerischen Arbeiten an den Wänden sind abgeschlossen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und wir fühlen uns in unserem kleinen Reich jetzt auch richtig wohl.

Außerdem bessern wir unser Gehalt durch kleinere Zusatzarbeiten auf. Ulrike hilft ihrem Chef nun dreimal die Woche abends beim Füttern und wir haben uns mit einem der Hufschmiede angefreundet, für den wir ab und an die Pferde beim Beschlagen halten. Dieser Schmied - ein Pole der hier als "Magic" bekannt ist und uns immer die „German Chicks“ nennt - bezahlt uns nicht nur gut, sondern ist auch ein altes Waschweib erster Güte, wodurch wir immer bestens über den neusten Klatsch und Tratsch hier informiert sind.
Da wir die ganze Woche über so hart arbeiten freuen wir uns natürlich umso mehr auf unsere kurzen Wochenenden, die wir versuchen, so gut wie möglich zu nutzen.

Letzte Woche entschieden wir uns einen Ausflug zur Horseshoe-Bay und zum Lighthouse-Park, in dem man durch ursprünglichen Regenwald einem Küstenabschnitt mit einer grandiosen Aussicht wandern kann. Alles in allem ein sehr schöner Ausflug, der uns einen kleinen Vorgeschmack auf pure Natur gegeben hat.
Auf dem Weg dahin haben wir einen kleinen Abstecher nach Gastown, einem Stadtteil von Vancouver, gemacht und die berühmte Gasuhr bewundert.
Dieses Wochenende wurden wir von einer Arbeitskollegin von Ulrike eingeladen, das Wochenende auf ihrer Farm zu verbringen. Klingt toll, ist aber eigentlich nur ein kleiner Holzverschlag in der Wallachei. Trotzdem war es sehr nett. So konnten wir uns die Tage, über, abgeschnitten vom Rest der Welt, gemeinsam mit ihrem Hund in der Größe eines Eichhörnchens, gemütlich machen.
Ferner verfolgt uns das große Thema Asien. Nachdem über ein Drittel der Bevölkerung hier asiatischer Abstammung ist, kommen wir einfach am Sushi nicht vorbei. Immer wieder kämpfen wir gegen die Versuchung des all-you-can-eat Angebots an doch: das Fleisch ist schwach und das Sushi ist billig und willig. Wer könnte beim Anblick solcher gefüllten Tische schon widerstehen? (und das ist nur eine unserer Bestellung). Beim Thema Essen stoßen wir auch immer wieder auf ein seltsames Mysterium: Eiswürfel! Folgende Ausgangssituation: Person 1 und Person 2 sitzen immer wieder in unterschiedlichen Lokalitäten am selben Tisch und bekommen gleichzeitig je ein Glas Wasser mit Eiswürfeln. Über etliche Versuche hinweg schmolz das Eis im Glas von Person 1 erheblich schneller, als bei Person 2. Woran kann das liegen? Für Hinweise, die zur Lösung dieses Problems führen könnten, wären wir sehr dankbar.
Cora
cora_und_uli - 14. April, 03:55

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