16 - Wildes Treiben
Wieder einmal haben wir den Arbeitsalltag erfolgreich hinter uns lassen können. Mit den letzten Gehaltschecks haben wir uns endgültig vom Riverviewhotel und unserem Chef Michael verabschiedet.

Nachdem wir alle Vorbereitungen getroffen hatten, Einkäufe erledigt und sogar günstig zwei neue Reifen erringen konnten, waren wir also startklar und abreisebereit und konnten Whitehorse hinter uns lassen.
Unser erster Weg führte uns in die weltkleinste Wüste, im kleinen Städtchen Carcross, die direkt am Rande des Highways liegt und die wir auch ohne große Anstrengung erfolgreich durchqueren konnten.
Nun wollten wir einmal mehr, bevor unsere Reise gen Ostküste beginnen sollte, die Amerikanisch-Kanadische Grenze überqueren um in Skagway/Alaska den berühmten Chilkoot-Trail zu bezwingen. Den 53 Kilometer langen und steilen Weg durch Gebirge und Buschland, den die Goldsucher im Zuge des Goldrausches, Ende des 19. Jahrhunderts, auf dem Weg nach Dawson City zurückgelegt haben, in der Hoffnung dort ihr Glück zu finden.

Vier Tage hatten wir dafür veranschlagt, mussten uns aber bereits am Ende des ersten Tages vom Wetter geschlagen geben und traurig umkehren.
Eine kleine Entschädigung allerdings, waren die Grizzly-Bären, die wir bei unserer Rückkehr, unweit von unserem Wohnmobil, beim Fischen beobachten konnten.

Das erste große Ziel auf dem Weg gen Osten sollte die Großstadt Edmonton sein. Das war zwar eigentlich nicht eingeplant, aber da Raymond und Jasmine, die wir in Vancouver kennengelernt hatten und die mittlerweile zu echten Freunden geworden sind, gerade mit einem ihrer Pferde dort sind, wollten wir es uns natürlich nicht entgehen lassen, sie nochmal zu besuchen. Doch der Weg war weit und so gab es mal wieder viel zu sehen.

In Watson Lake haben wir den Schilderwald durchwandert. Wo einst ein Soldat, der unter Heimweh litt, ein Schild seines Heimatortes angebracht hat, stehen heute 60.000 Schilder von Menschen, die es ihm gleich getan haben und unter denen man immer wieder Schilder von Orten findet, die nur Unweit von der eigenen Heimat entfernt sind.
Auch für Bertha gab es unterwegs große Erfolge zu verzeichnen, denn nach nunmehr fast 11.000 gemeinsam gefahrenen Kilometern, sind wir mit ihr über Kilometer 0 gefahren. Somit haben wir nun sozusagen ein brandneues und jungfräuliches Wohnmobil.

Das mit Abstand Schönste aber, auf der gesamten Fahrt, waren
die vielen Tiere, die wir am Straßenrand zu sehen bekamen. Es bot sich uns, beinahe pausenlos, eine große Bandbreite an verschiedensten Tieren und so hatten wir die Gelegenheit unter anderem Adler, Bären, Dall-Schafe sowie ganze Büffelherden aus allernächster Nähe beobachten zu können.

Endlich in Edmonton angekommen konnte es dann losgehen, mit dem Großstadtspaß. In der weltweit größten, überdachten Shopping-Mall, konnten wir problemlos Stunden verbringen und mit Raymond und Jasmine den Wasserpark mit seinen zahlreichen Rutschen unsicher machen, bevor wir die Abende gemeinsam ausklingen ließen.

Um zum Abschluss noch etwas richtig typisch kanadisches zu tun,
waren wir alle zusammen bei einem Eishockey Spiel, was allerdings für uns alle vier eine Premiere war. Wir verfolgten das wilde Treiben, bei dem die Spieler nicht gerade zimperlich miteinander umgehen, gespannt. Letztendlich konnte dann das Heimteam, die "Edmonton Oil Kings" das Spiel mit 3 zu 2 erfolgreich für sich entscheiden.

Wir haben die Zeit mit unseren Freunden sehr genossen und hatten viel Spaß. Ein kleiner Bonus war natürlich auch, dass Raymond mal wieder einiges an Bertha repariert hat und somit kann die Reise nun hoffentlich problemlos weitergehen.
Cora

Nachdem wir alle Vorbereitungen getroffen hatten, Einkäufe erledigt und sogar günstig zwei neue Reifen erringen konnten, waren wir also startklar und abreisebereit und konnten Whitehorse hinter uns lassen.
Unser erster Weg führte uns in die weltkleinste Wüste, im kleinen Städtchen Carcross, die direkt am Rande des Highways liegt und die wir auch ohne große Anstrengung erfolgreich durchqueren konnten.Nun wollten wir einmal mehr, bevor unsere Reise gen Ostküste beginnen sollte, die Amerikanisch-Kanadische Grenze überqueren um in Skagway/Alaska den berühmten Chilkoot-Trail zu bezwingen. Den 53 Kilometer langen und steilen Weg durch Gebirge und Buschland, den die Goldsucher im Zuge des Goldrausches, Ende des 19. Jahrhunderts, auf dem Weg nach Dawson City zurückgelegt haben, in der Hoffnung dort ihr Glück zu finden.

Vier Tage hatten wir dafür veranschlagt, mussten uns aber bereits am Ende des ersten Tages vom Wetter geschlagen geben und traurig umkehren.
Eine kleine Entschädigung allerdings, waren die Grizzly-Bären, die wir bei unserer Rückkehr, unweit von unserem Wohnmobil, beim Fischen beobachten konnten.

Das erste große Ziel auf dem Weg gen Osten sollte die Großstadt Edmonton sein. Das war zwar eigentlich nicht eingeplant, aber da Raymond und Jasmine, die wir in Vancouver kennengelernt hatten und die mittlerweile zu echten Freunden geworden sind, gerade mit einem ihrer Pferde dort sind, wollten wir es uns natürlich nicht entgehen lassen, sie nochmal zu besuchen. Doch der Weg war weit und so gab es mal wieder viel zu sehen.

In Watson Lake haben wir den Schilderwald durchwandert. Wo einst ein Soldat, der unter Heimweh litt, ein Schild seines Heimatortes angebracht hat, stehen heute 60.000 Schilder von Menschen, die es ihm gleich getan haben und unter denen man immer wieder Schilder von Orten findet, die nur Unweit von der eigenen Heimat entfernt sind.
Auch für Bertha gab es unterwegs große Erfolge zu verzeichnen, denn nach nunmehr fast 11.000 gemeinsam gefahrenen Kilometern, sind wir mit ihr über Kilometer 0 gefahren. Somit haben wir nun sozusagen ein brandneues und jungfräuliches Wohnmobil.
Das mit Abstand Schönste aber, auf der gesamten Fahrt, waren
die vielen Tiere, die wir am Straßenrand zu sehen bekamen. Es bot sich uns, beinahe pausenlos, eine große Bandbreite an verschiedensten Tieren und so hatten wir die Gelegenheit unter anderem Adler, Bären, Dall-Schafe sowie ganze Büffelherden aus allernächster Nähe beobachten zu können.
Endlich in Edmonton angekommen konnte es dann losgehen, mit dem Großstadtspaß. In der weltweit größten, überdachten Shopping-Mall, konnten wir problemlos Stunden verbringen und mit Raymond und Jasmine den Wasserpark mit seinen zahlreichen Rutschen unsicher machen, bevor wir die Abende gemeinsam ausklingen ließen.

Um zum Abschluss noch etwas richtig typisch kanadisches zu tun,
waren wir alle zusammen bei einem Eishockey Spiel, was allerdings für uns alle vier eine Premiere war. Wir verfolgten das wilde Treiben, bei dem die Spieler nicht gerade zimperlich miteinander umgehen, gespannt. Letztendlich konnte dann das Heimteam, die "Edmonton Oil Kings" das Spiel mit 3 zu 2 erfolgreich für sich entscheiden.
Wir haben die Zeit mit unseren Freunden sehr genossen und hatten viel Spaß. Ein kleiner Bonus war natürlich auch, dass Raymond mal wieder einiges an Bertha repariert hat und somit kann die Reise nun hoffentlich problemlos weitergehen.
Cora
cora_und_uli - 3. Oktober, 22:44

Langsam müssen wir uns von Bertha trennen. Potentiell interessierte Käufer klicken

Frage
Oder sehen die beiden immer so aus, wenn sie mal soo richitg Spass haben???
Gruß und Knutsch an den nächsten Elch, den Ihr seht
Pferdehockey
Scheiss Bild ich weiss, aber eigentlich koennen sie auch lachen ;)
Zum Eishockey haben wir sie mehr oder weniger genoetigt und als sie gemerkt haben, dass sich DAS ausnahmsweise mal nicht um Pferde dreht, waren sie vielleicht etwas enttaeuscht, aber asonsten hatte wir tatsaechlich mehr Spass, als es scheint (erst recht nachdem wir eine ganze Wassermelone voll Sangria mit ihnen geschluerft hatten) ;)
Und wir hegen auch die Vermutung, dass Raymond denkt, es sei unmaennlich vor der Kamera zu lachen, das macht er naemlich nie auf den Bildern...
Kuss und Schluss
Cora