<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?>
<?xml-stylesheet href="http://coraunduli.twoday.net/rss2html.xsl" type="text/xsl"?>
<rdf:RDF 
  xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" 
  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
  xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
  xmlns:cc="http://web.resource.org/cc/"
  xmlns="http://purl.org/rss/1.0/"
> 

  <channel rdf:about="http://coraunduli.twoday.net/">
    <title>Cora und Uli erobern Kanada</title>
    <link>http://coraunduli.twoday.net/</link>
    <description></description>
    <dc:publisher>cora_und_uli</dc:publisher>
    <dc:creator>cora_und_uli</dc:creator>
    <dc:date>2010-10-15T11:07:39Z</dc:date>
    <dc:language>en</dc:language>
    <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
    <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
    <sy:updateBase>2000-01-01T00:00:00Z</sy:updateBase>
    
    <image rdf:resource="http://static.twoday.net/icon.gif" />
    <items>
      <rdf:Seq>
            <rdf:li rdf:resource="http://coraunduli.twoday.net/stories/8389103/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://coraunduli.twoday.net/stories/6199414/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://coraunduli.twoday.net/stories/6174736/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://coraunduli.twoday.net/stories/6133813/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://coraunduli.twoday.net/stories/6103291/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://coraunduli.twoday.net/stories/6096390/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://coraunduli.twoday.net/stories/6067258/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://coraunduli.twoday.net/stories/6030368/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://coraunduli.twoday.net/stories/5997828/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://coraunduli.twoday.net/stories/5973846/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://coraunduli.twoday.net/stories/5909218/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://coraunduli.twoday.net/stories/5881848/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://coraunduli.twoday.net/stories/5842693/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://coraunduli.twoday.net/stories/5795820/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://coraunduli.twoday.net/stories/5759290/" />

      </rdf:Seq>
    </items>
  </channel>

  <image rdf:about="http://static.twoday.net/icon.gif">
    <title>Cora und Uli erobern Kanada</title>
    <url>http://static.twoday.net/icon.gif</url>
    <link>http://coraunduli.twoday.net/</link>
  </image>

  <item rdf:about="http://coraunduli.twoday.net/stories/8389103/">
    <title>Bewegte Bilder</title>
    <link>http://coraunduli.twoday.net/stories/8389103/</link>
    <description>Ihr Lieben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es ist schon eine Weile her, dass wir den letzten Eintrag verfasst haben und ich weiß auch nicht, ob jetzt, da wir wieder zu Hause sind, überhaupt noch jemand die Seite hier besucht, aber eines wollte ich trotzdem noch schreiben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film ist fertig!&lt;br /&gt;
Eigentlich schon seit einer ganzen Weile, aber ich habe nicht daran gedacht, dass auch hier kund zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Interesse hat, melde sich einfach!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Grüße,&lt;br /&gt;
Cora</description>
    <dc:creator>cora_und_uli</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 cora_und_uli</dc:rights>
    <dc:date>2010-10-15T11:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://coraunduli.twoday.net/stories/6199414/">
    <title>23 - Heimatgefühle</title>
    <link>http://coraunduli.twoday.net/stories/6199414/</link>
    <description>Mit schweren Herzen und gesenkten Köpfen sind wir zum Flughagfen gefahren. Unsere Kanadischen Adoptiveltern Danny und Lillian haben uns dort verabschiedet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tage-, ja fast wochenlang, waren wir zuvor damit beschäftigt, unsere Koffer zu packen. Das stellte sich als kompliziert heraus, da wir (aufgrund von Regeländerungen) pro Person 18 Kilo Gepäck weniger mit zurück nehmen durften, als auf dem Hinweg. Und wir hatten beide reichlich eingekauft.&lt;br /&gt;
Letztendlich mussten wir alles, was nicht mehr in die Koffer passte und etwas schwerer war, einfach anziehen. So gaben wir am Flughafen, jeweils in 3 - 5 Schichten gekleidet und nass geschwitzt, sicherlich ein lustiges Bild ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Abschied fiel uns weitaus schwerer als der aus Deutschland vor rund einem Jahr. Damals wussten wir genau, wann wir wieder zurück sein würden, wann wir die Menschen, die wir lieben, wiedersehen. Wir waren nur aufgeregt, weil wir nicht wussten, was uns in der Fremde, auf unserem großen Abenteuer, erwarten würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Abflug&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Abflug.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückblickend können wir sagen: Was uns erwartete war ein riesiges Land voller großer und kleiner Wunder. Ein Land mit gigantischen Naturschauspielen und beeindruckenden Panoramas. Ein Land in dem sich jede Menge wilder Tiere heimisch fühlen können, von denen wir auch einige sehen durften. &lt;br /&gt;
Und nicht zuletzt: Ein Land voller unsagbar netten Menschen, die glücklich sind, wenn sie sich mit dir unterhalten, etwas über dich erfahren, oder dir sogar helfen dürfen.&lt;br /&gt;
Und nun, nach diesem einem Jahr, sind wir über glücklich, einige dieser tollen Menschen, die wir in unsere Herzen geschlossen haben, unsere Freunde nennen zu dürfen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das komplette Jahr haben wir folgende Statistik vorzuweisen:&lt;br /&gt;
Durchquerte Zeitzonen: 6&lt;br /&gt;
Besuchte Provinzen, Territorien und US-Staaten: 11&lt;br /&gt;
Gefahrene Strecke: 22.983 km&lt;br /&gt;
Nächte in Bertha: 259&lt;br /&gt;
Platte Reifen: 10&lt;br /&gt;
Gelesene Bücher: 26&lt;br /&gt;
Kinobesuche: 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sind wir wieder in Deutschland, trotz aller Wehmut über den schweren Abschied, natürlich froh wieder zu Hause zu sein, gewöhnen uns an den alten Alltag, machen Behördengänge und stürzen uns in die Arbeitssuche.&lt;br /&gt;
Und darum möchten wir uns bedanken, bei allen, die unsere Berichte gelesen, kommentiert und aus der Ferne interessiert an unseren Erlebnissen teilgehabt haben. Es war schön euch alle auf unserer Reise dabei zu haben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal - Dann wieder hier in Deutschland,&lt;br /&gt;
eure Cora und eure Uli</description>
    <dc:creator>cora_und_uli</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 cora_und_uli</dc:rights>
    <dc:date>2010-02-21T10:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://coraunduli.twoday.net/stories/6174736/">
    <title>22 - Der Sonne entgegen</title>
    <link>http://coraunduli.twoday.net/stories/6174736/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;nskueste&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;right&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/nskueste.jpg&quot; /&gt;Nach unserem letzen tierischen Erlebnis im Hundeschlitten, galt es nun dem grossen Abenteuer einen würdigen Abschluss zu verleihen.&lt;br /&gt;
Mit unserer treuen Bertha gingen wir die letzten 400km an der wunderschönen Ostküste von Nova Scotia an. Es ist noch immer sehr kalt, doch die Sonne lachte uns meist ins Gesicht und es ist schwer in Worte zu fassen, wie einem das Herz mit jedem Kilometer schwerer wird, wo doch alles so Perfekt scheint. Die Vorfreude auf Zuhause, auf zurückgelassene Freunde und Familie, wächst proportional zu der Trauer, die sich einschleicht, weil wir genau wissen, was wir hier zurücklassen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;peggyscove2&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/peggyscove2.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bertha hat uns auch auf den letzten Killometern die Treue gehalten und so sind wir am 12.01.2010, nach 22.983 gemeinsam zurückgelegten Kilometern, wohlbehalten über die Stadtgrenze von Halifax gefahren. Was es nun noch zu regeln galt war es unserer liebgewonnenen Begleiterin ein gutes, neues Zuhause zu suchen. Dies gestaltete sich leider, wie schon erwartet, nicht so einfach. Wir haben Internetanzeigen geschaltet und in Kneipen Flyer verteilt. Einige Interessenten haben sich auch eingefunden, doch es dauerte eine ganze Weile, bis wir einen würdigen Käufer gefunden hatten. Dieser kam kurzfristig um 6 Uhr morgens, feilschte wie ein ein Weltmeister und gab uns, nachdem wir uns auf einen Preis geeinigt hatten, eine Stunde Zeit, um unsere Habseligkeiten aus Bertha zu räumen. Damit hatten wir nicht gerechnet! Doch vielleicht war es auch gut so, denn der Abschied schmerzte mehr, als wir erwartet hatten. Unser guter Freund Alex aus Vancouver formulierte es ganz passend mit den Worten: &quot;...sie ist wie ein ungehorsames Kind, dem man nicht böse für seine Fehler sein kann...&quot;. So war das letzte, das wir von Bertha sahen, wie sie mit quietschenden Bremsen und kreischendem Lenkeinschlag in einer Senke um die Kurve bog und mit Ed in ein neues Abenteuer, Richtung New Glasgow, Nova Scotia aufbrach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;peggys-cove&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/peggys-cove.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da saßen wir nun, mit unseren Koffern, irgendwo in Halifax und noch 2 Wochen bis zum Abflug. Doch auch das war überhaupt kein Problem. Schließlich hatten wir vor einigen Wochen Alma und Florence kennengelernt und zufällig hat Florence einen Onkel in Halifax. Dieser Onkel heißt Danny und er, samt Frau Lillian, haben uns vom ersten Tag an in ihr Herz geschlossen. Nachdem wir schon vor unserem Verkauf zusammen im Kino, mehrmals zum Essen und auch zum Parken in deren Einfahrt eingeladen waren, war es überhaupt keine Frage, wo wir in der letzten Zeit schlafen sollten. Ganz selbstverständlich wurden wir aufgenommen und um dem ganzen die Krone aufzusetzen, haben uns Danny und Lillian schon am zweiten Abend ganz offiziell in ihre Familie adoptiert. Das war für uns einfach unfassbar!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;bei-starks&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/bei-starks.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie es sich für eine richtige Familie gebührt, bemühten sich auch alle uns die neue Heimat näher zu bringen. So haben wir beispielsweise Stadtrundfahrten mit Besichtigungen der Sehenswürdigkeiten in Dannys Auto unternommen, wurden in der Nachbarschaft von Dorothy uns Alvin zum Abendessen eingeladen, oder haben auch ganze Tagesausflüge mit unserer neuen Schwester Janet zum malerischen Peggys Cove oder in die nette Kleinstadt Truro gemacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;geschwister&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/geschwister.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt viel zu sehen und zu erleben, doch die Zeit wird langsam knapp. Am Wochenende waren wir noch einmal mit Janet und Schwester Angela in Downtown feiern und unsere neuen Eltern bowlen uns immer donnerstags in Grund und Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;beim-bowlen&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/beim-bowlen.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese selbstlose Hilfsbereitschaft möchte ich mir auch zu eigen machen und so begab es sich auf einem unserer letzten Streifzüge durch die Stadt, dass ich eine 24jährige vor dem vermeintlichen Tod retten konnte. Sie saß auf dem Geländer eines Parkhauses im ersten Stock und schrie lauthals, dass das das Ende sei und sie nun springen werde. Ich versuchte sie davon zu überzeugen, dass sie sich beim Sprung aus solch schwindelerregender Höhe ins daruntergelegene Blumenbeet wahrscheinlich nicht mal den Fuss stauchen würde, doch sie war nicht zu beruhigen. Die meisten Passanten waren sich mit Cora einig, dass dies lächerlich sei und gingen kopfschüttelnd weiter. Ich jedoch ging in zu ihr hoch und zerrte sie vom Geländer. Leider wollte sie sich auch nicht weiter mit mir über ihre Probleme unterhalten und so musste ich sie nach kurzem Dialog wieder sich selbst überlassen. Wir verständigten den Sicherheitsdienst des Einkaufszentrums, weil wir uns nicht sicher waren, ob die junge Frau sich nicht gleich wieder auf des Geländer setzen würde...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;tattoo&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/tattoo.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich persönlich wollte diesem Jahr eine besonde Ehre auf meinem Körper zuteil werden lassen und so bin ich, hier in Halifax, zu einem Tatowierer gegangen und habe mir zum Abschluss ein rotes Ahornblatt auf den Fuss tätowieren lassen. Nicht, dass ich befürchte das Abenteuer Kanada je zu vergessen, doch es war so einschneident, dass ich mich gerne bei dessen Anblick immer wieder kurz daran zurückerinnern möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis die Tage,&lt;br /&gt;
Eure Uli</description>
    <dc:creator>cora_und_uli</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 cora_und_uli</dc:rights>
    <dc:date>2010-02-05T14:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://coraunduli.twoday.net/stories/6133813/">
    <title>21  Tierisches Vergnügen</title>
    <link>http://coraunduli.twoday.net/stories/6133813/</link>
    <description>Die Feiertage haben wir ganz wundervoll verlebt. Wir haben uns über Weihnachten in ein Hotel eingebucht und fünf Tage lang den ganz normalen Luxus genossen ein warmes Zimmer, ein Bad mit fließendem Wasser und einen Fernseher zu haben. Und Ulrike war glücklich den hoteleigenen Fitnessraum nutzen zu können.&lt;br /&gt;
Wie haben das Zimmer ausgiebig weihnachtlich geschmückt, eine Lebkuchengrippe mit Knetfiguren gebastelt und Bowle gemacht. Clever wie wir sind, haben wir unseren Zweiplattenherd mit ins Zimmer geschmuggelt um festliche Weihnachtsgerichte zaubern zu können und so war es fast so gemütlich wie zu Hause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;weihnachten&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/weihnachten.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Weihnachtstage wieder viel zu schnell vorbei waren, haben wir uns auf gemacht um Kanadas kleinste Provinz zu erkunden. Die Insel Prince Edward Island, die hier nur kurz P.E.I. genannt wird, ist über die 12,9 km lange Conferderation Bridge mit dem Festland verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;bruecke&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/bruecke.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Brücke ist überholen strengstens verboten und es gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Wir hatten also leichte Bedenken einen größeren Stau hinter uns zu verursachen. Zum Glück war aber kaum Verkehr und so sind wir schön gemütlich auf die andere Seite getuckert.&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/sonnenuntergang.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;sonnenuntergang&quot; width=&quot;75&quot; align=&quot;right&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/coraunduli/images/sonnenuntergang.jpg&apos;,300,400);return false;&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/sonnenuntergang_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
P.E.I. ist berühmt für seine Kartoffeln und in den Sommermonaten pilgern viele Touristen an die Küsten der Insel, die sich in einen einzigen Strand verwandeln. Im Winter macht dort eher niemand Urlaub. So sind wir von vielen der unglaublich netten Inselbewohner, mit verständnislosem Ausdruck auf dem Gesicht, gefragt worden, was wir denn jetzt hier machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Schneesturm&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Schneesturm.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon am zweiten Tag gerieten wir in einen starken Schneesturm. Als wir schließlich nicht mehr weiterfahren konnten und in einem kleinen Dorf auf einem öffentlichen Parkplatz anhielten, dauerte es keine zwei Minuten bis ein besorgter Mann aus dem &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/schneebaum.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;schneebaum&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;right&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/coraunduli/images/schneebaum.jpg&apos;,400,300);return false;&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/schneebaum_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Nachbarhaus zu uns kam. Er lud uns ein hereinzukommen, mit ihm und seiner Familie zu essen  und auch zum Schlafen sei es in Bertha ja wohl zu kalt. Als wir dankend und etwas verlegen - wegen all der Großherzigkeit  ablehnten, verschwand er wieder im Haus und schickte seine Frau zu uns, um uns davon zu überzeugen, dass sie nette Menschen sind und wir doch ins Warme kommen sollen.&lt;br /&gt;
Deutsche Stoffel, die wir nunmal leider sind, haben wir erneut abgelehnt und uns später über uns selbst geärgert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;hummer&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/hummer.jpg&quot; /&gt;Ein Abenteuer der ganz anderen Art hat uns erwartet, als wir die Insel bereits fast ganz umrundet hatten. Dort haben wir uns zur ersten guten Tat im neuen Jahr entschlossen.&lt;br /&gt;
In unseren selbstgestalteten, knallroten T-Shirts mit der Aufschrift Lobster rescue Team - 2nd Chance und mit Kriegsbemalung, haben wir die Fischtheke im nächstgelegenen Supermarkt gestürmt und die beiden Hummer unserer Wahl gekauft  natürlich lebend. In einer kleinen Wanne haben wir sie ins Wohnmobil geladen und sind zu einer Stelle am Meer &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/rescueteam.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;rescueteam&quot; width=&quot;75&quot; align=&quot;right&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/coraunduli/images/rescueteam.jpg&apos;,300,400);return false;&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/rescueteam_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;gefahren, die uns zuvor von Hummerkennern empfohlen wurde, und haben unsere zwei Hummerfreunde wieder zurück ins Meer geworfen.&lt;br /&gt;
Wir drücken die Daumen und hoffen das Beste für ihre zweite Chance.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wir mittlerweile bereits Januar schreiben und unser großes Abenteuer sich dem Ende entgegen neigt, müssen wir langsam, wohl oder übel, damit anfangen eine neue Familie für Bertha zu suchen. Wir haben Anzeigen für sie ins Internet gestellt und rund ums Wohnmobil Schilder angebracht. Besonders wohl ist uns nicht, bei dem Gedanken Bertha zurückzulassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;ForSale&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/ForSale.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da wir, trotz fleißigem Versuchen, noch immer nicht den kanadischen Lotto-Jackpot geknackt haben, bleibt uns wohl nichts anderes übrig.&lt;br /&gt;
Als zusätzliche Schwierigkeit hat sich herausgestellt, dass es im Gegensatz zu den West- und Mittelkanadischen Provinzen hier im Osten sehr wohl so etwas wie einen TÜV gibt. Diese neue Erkenntnis ruft uns doch gleich den verlorenen Auspuff, diverse Lecks, die eingeflexten und geklebten Bremsen, Risse in der Windschutzscheibe und einiges andere in Erinnerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Hundeschlitten4&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Hundeschlitten4.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile sind wir in Nova Scotia, unser letzten Provinz, angekommen. Bis nach Halifax, unserer Endstation, sind es nur &lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Hundeschlitten3&quot; width=&quot;275&quot; align=&quot;right&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Hundeschlitten3.jpg&quot; /&gt;noch etwa 200 km  auf dem direkten Weg. Trotzdem sind wir noch eine kleine Schleife gefahren um eines der ganz großen Vorhaben für unseren Kanadaaufenthalt zu verwirklichen. Hundeschlitten fahren!&lt;br /&gt;
Die ganze Nacht haben wir vor Aufregung kaum eine Auge zugetan und als es dann losging war alles super spannend. Die kanadischen Eskimohunde, die die Schlitten gezogen haben, sind sehr nahe mit dem Wolf verwandt. Was man schon aus der Entfernung riecht und hört. Vor den Schlitten waren sie kaum zu halten und wollten unbedingt los. Jeder hatte ein Team von drei Hunden. Wir durften selbst der Hundeschlittenführer, der sogenannte Musher sein und unserem Team die Befehle geben. .&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Hundeschlitten2.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;Hundeschlitten2&quot; width=&quot;69&quot; align=&quot;right&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Hundeschlitten2.jpg&apos;,275,400);return false;&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Hundeschlitten2_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Allerdings muss man sich erstmal daran gewöhnen, dass man die Schlitten selbst gar nicht lenken kann, dafür hat man aber eine Bremse&lt;br /&gt;
Hundeschlitten fahren ist auch viel mehr körperliche Arbeit als man denken möchte, zumindest wenn man durch unebenes Terrain fährt. &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Hundeschlitten1.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;Hundeschlitten1&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;left&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Hundeschlitten1.jpg&apos;,400,300);return false;&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Hundeschlitten1_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Geht es bergauf, so muss man eben abspringen und den Schlitten auch mal selbst anschieben.&lt;br /&gt;
Alles in allem ein ganz tolles Erlebnis, das wir irgendwann bestimmt auch wiederholen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Mal,&lt;br /&gt;
eure Cora</description>
    <dc:creator>cora_und_uli</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 cora_und_uli</dc:rights>
    <dc:date>2010-01-12T17:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://coraunduli.twoday.net/stories/6103291/">
    <title>21 - Fröhliche Weihnachten</title>
    <link>http://coraunduli.twoday.net/stories/6103291/</link>
    <description>&lt;i&gt;&lt;b&gt;Wir wünschen allen, die uns durch das Jahr begleitet haben, schöne Weihnachten und für&apos;s neue Jahr viel Schwein :)&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Weihnachtsgruesse&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Weihnachtsgruesse.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>cora_und_uli</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 cora_und_uli</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-21T13:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://coraunduli.twoday.net/stories/6096390/">
    <title>20 - Früchte des Meeres</title>
    <link>http://coraunduli.twoday.net/stories/6096390/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/wanderspass.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;wanderspass&quot; width=&quot;75&quot; align=&quot;right&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/coraunduli/images/wanderspass.jpg&apos;,300,400);return false;&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/wanderspass_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Um das nächste Stückchen des Landes zu erobern mussten wir erstmal des St. Lorenz Strom überqueren und das ging am einfachsten per Fähre. Die Fahrt dauerte nur 2 Stunden, doch der starke kalte Wind ließ das Schiff schön schaukeln, so dass wir beide ein wenig mitgenommen waren und ich mich die komplette Zeit über an einer der überall bereitgelegten Tüten festklammerte und froh war, als wir wieder festen Boden unter den Füßen und Rädern hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Forillion Nationalpark haben wir das schöne Winterwetter für einige Wanderungen genutzt, zu denen ich mich - da Wandern ja nicht zu meinen ganz großen Leidenschaften zählt - von Ulrike habe überreden lassen. Es hat sich aber gelohnt, vor allem, weil ich unterwegs mit ein paar Waldbewohnern Freundschaft geschlossen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;vogel&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/vogel.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Dezember war es endlich an der Zeit Bertha entgültig für die anstehenden Festlichkeiten zu dekorieren und so haben wir uns einen kleinen Weihnachtsbaum gekauft. Den haben wir stolz in der Fahrerkabine aufgestellt, mit dem Getränkehalter als Christbaumständer. Diese Meisterleistung der Montage mussten wir jedoch schon nach einem Tag wieder zu nichte machen, als uns auffiel, dass man nun leider eine sehr eingeschränkte Sicht auf die Straße hatte. Nach einigem hin und her haben wir den Baum nun an der Kühlerhaube befestigt und ihn nicht mit Lichterketten und Kugeln, sondern mit einer hübschen Schleife geschmückt, und tragen ihn wie eine Gallionsfigur vor uns her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;weinachtsbertha&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/weinachtsbertha.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Provinz Quebéc haben wir mittlerweile hinter uns gelassen und befinden uns nun in New Brunswick. Uninformiert wie &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/schneeuli.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;schneeuli&quot; width=&quot;75&quot; align=&quot;left&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/coraunduli/images/schneeuli.jpg&apos;,300,400);return false;&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/schneeuli_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;ich nun mal bin, dachte ich eigentlich, dass Quebéc die einzige französischsprachige Provinz Kanadas sei. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass New Brunswick eine zweisprachige Provinz ist, in der es sowohl englische als auch französische Gebiete gibt. &lt;br /&gt;
Unser erster Stopp in New Brunswick war das kleine Städtchen Caraquet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit unserer festlich dekorierten Bertha standen wir  noch etwas unschlüssig was wir als nächstes tun wollen  auf dem Parkplatz einer Mall, als wir ein Auto um uns kreisen sehen. Als es schließlich neben uns zum stehen kommt und das Fester geöffnet wird sehen wir zwei ältere Damen vor uns, die uns für Wahrsagerinnen hielten. Nachdem klargestellt war, dass wir über keinerlei mediale Fähigkeiten verfügen, luden sie, Alma und Florence, uns zu einer kleinen privaten Stadtbesichtigung ein. Als erstes machten wir bei einem Fischladen halt, in dem Florence die etwas überrumpelte Verkäuferin davon überzeugte, dass sie uns - da wir schließlich Besucher sind  alles mal umsonst kosten  lassen müsse. Nach wenigen Minuten hatten wir also Shrimps, Skampi und Austern probiert (später noch Hummer und Jakobsmuscheln und irgendwelche großen, in Essig eingelegten Muscheln gegessen) und noch eine halbe Riesenkrabbe für zu Hause eingepackt bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;delikatessen&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/delikatessen.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Nacht sollten wir Bertha in Almas Einfahrt parken, die uns aber gleich mit in die Wohnung genommen, uns ihren Mann &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Seeglas.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;Seeglas&quot; width=&quot;75&quot; align=&quot;right&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Seeglas.jpg&apos;,300,400);return false;&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Seeglas_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;André vorgestellt und uns herrlich bekocht hat. Eigentlich wollten wir schon am nächsten Tag wieder aufbrechen, doch unsere Gastgeberin war so herzlich und wollte uns auch eigentlich noch gar nicht gehen lassen und wir haben uns furchtbar wohl gefühlt. So hat sie uns am zweiten Tag das Gästezimmer hergerichtet und uns mit leckerem Essen versorgt, was wir unheimlich genossen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Alma&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Alma.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Florence waren wir am Strand und haben nach Seaglass gesucht. Dabei handelt es sich um Stückchen alten Glases, die schon seit ewigen Zeiten im Meer treiben und dabei zu wirklich schönen Formen geschliffen werden. Aus diesen alten Glasstückchen machen einige Leute hier vor Ort Schmuck, den sie dann für teures Geld wieder verkaufen. Eine sehr schöne und originelle Art des Recyclings, bei der wir auch das ein oder andere zukünftige Schmuckstück gefunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;280&quot; alt=&quot;florence&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/florence.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach all dieser Gastfreundlichkeit fiel uns der Abschied nach drei Tagen nicht leicht, aber wir mussten weiter. Doch Alma hat uns nicht gehen lassen, ohne uns noch jede Menge Proviant einzupacken und hat uns sogar noch Sandwiches für unterwegs gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon in der nächsten Stadt jedoch hatten wir mal wieder einen platten Reifen, den es uns auf dem Highway völlig zerfetzt hat und da mal wieder Wochenende war, waren wir also drei Tage gestrandet, bis wir ein neues Exemplar erstehen konnten. Doch da wir das mittlerweile gewohnt sind, haben wir uns die Zeit mit vorweihnachtlichem Shoppen und Kinogängen vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;teilderkunst&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/teilderkunst.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Saint John haben wir uns ein beeindruckendes Naturschauspiel  die Reversing Falls angesehen. Hier fließt ein Fluss über einen kleinen Wasserfall in eine Meeresbucht. Das allerdings nur bei Ebbe. Bei Flut steigt der Meeresspiegel so weit an, dass er höher ist als der Fluss und somit das Wasser vom Meer in den Fluss fließt. Kurzum: Der Fluss ändert also zwei mal täglich seine Fließrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;moose1&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/moose1.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zum Schluss noch eine Neuigkeit der ganz anderen Art haben wir außerdem auch zu verkünden. Nach gemeinsamen 27 Jahren der Fleischabstinenz haben wir uns entschlossen, dem wieder ein Ende zu bereiten. Besondere Freundschaft haben wir bereits mit der hiesigen Fast Food Kette A&amp;W geschlossen, die uns jetzt gelegentlich zum Burgerschlemmen begrüßen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;AandW&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/AandW.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Grüße an alle Daheimgebliebenen,&lt;br /&gt;
eure Cora</description>
    <dc:creator>cora_und_uli</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 cora_und_uli</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-16T20:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://coraunduli.twoday.net/stories/6067258/">
    <title>19 - Wie Gott in Frankreich</title>
    <link>http://coraunduli.twoday.net/stories/6067258/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;kirche&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;right&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/kirche.jpg&quot; /&gt;Wir haben eine kleine Reise in die Vergangenheit unternommen und sind nach Kitchener, den Geburtsort meines Opas, gefahren. Die ursprünglich von deutschstämmigen Menoniten gegründete Doppelstadt Kitchner-Waterloo hat heute ca. 300.000 Einwohner.&lt;br /&gt;
Auf einer kleinen Wanderung durch die Stadt, haben wir die verschiedene Adressen, die wir auf Geburts-, Tauf-, und Heiratsurkunden gefunden hatten, besucht und waren positiv überrascht. Besonders die Kirche zu sehen, in der meine Urgroßeltern geheiratet haben, war sehr beeindruckend. &lt;br /&gt;
Auch nicht fehlen durfte ein Besuch auf dem nahegelegenen und berühmten Farmersmarket, auf dem die Zeit vollkommen anders tickt, als in der Außenwelt. Der Markt wird von Menoniten ausgerichtet, die nach sehr ursprünglichen Regeln leben. Sie tragen traditionelle Kleider, fahren mit Pferdekutschen, bestellen ihre Felder mit dem Pflug und lehnen den Vortschritt ab. Sie leben abgeschieden in kleinen, sogenannten Bruderhöfen, und sprechen miteinander nur deutsch in einem altmodischen Dialekt. Auf dem Markt werden Obst und Gemüse verkauft, es gibt jede Menge Essensstände, an denen wir reichlich zugeschlagen haben, aber auch mehrere Räume, in denen Vieh versteigert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;versteigerung&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/versteigerung.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss haben wir uns für die bevorstehende große Städtetour gewappnet. Geplant waren Ottawa, Montréal, und Quebéc. Stadtbeichtigungen sind allerdings mit Bertha immer ein wenig schwierig, weil es nicht ganz so einfach ist, mal schnell eine passende Parklücke für sie zu finden. Also haben wir uns in Ottawa, nach ewiger Suche, einfach auf den Parkplatz der französischen Botschaft gestellt und haben gehofft, dass wenn wir abgeschleppt werden, sie Bertha vielleicht direkt nach Europa schiffen. &lt;br /&gt;
Schon viele Leute haben uns Ratschläge erteilt und Tipps gegeben, welche Städte wir unbedingt sehen müssen - Ottawa hat nie jemand erwähnt und wir sind nur deswegen hingefahren, weil man die Hauptstadt ja mal gesehen haben muss und wurden dann mit der schönsten Stadt überrascht, die  Kanada uns bislang zu bieten hatte. Ottawa liegt in einer landschaftlich wunderschönen Umgebung und trumpft nicht mit riesigen Hochhäusern auf. Stattdessen findet man reichlich Grünflächen, im viktorianischen Stil gebaute Häuser und den Charme einer Stadt, die es nicht ganz so eilig hat, wie die anderen. Der Rideau Kanal, der durch die Stadt führt, verwandelt sich in den Wintermonaten in eine einzige lange Schlittschuhbahn, auf der Kaffeestände aufgebaut werden und welche die Menschen nutzen, um darauf zur Arbeit zu fahren. Das ist uns leider entgangen.&lt;br /&gt;
Nicht entgangen ist und dafür das beeindruckende Parlamentsgebäude, in dem man sich ansehen kann, wo kanadische Gesetze erlassen werden und wo der Premier Minister bei seinen Fernsehinterviews steht. Vor dem Gebäude brennt in einem Brunnen das ewige Feuer, das an gefallene Soldaten erinnern soll und wir haben die Zeit ausgiebig genutzt gemütlich durch die Altstadt zu schlendern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;parlament&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/parlament.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ottawa wurden wir damit konfrontiert, dass wir schneller als gedacht in der französischsprachigem Provinz Quebéc ankamen. Daran mussten wir uns erstmal gewöhnen, stellten dann aber fest, dass man auch wenn man nicht mehr als bonjour und merci drauf hat, Standartsituationen wie tanken und einkaufen unauffällig meisten kann. &lt;br /&gt;
Auffälig jedoch war es, das Montréal, unser erstes frankokanadisches Ziel, etwas zu schick für uns war. Hier kleidet man sich besser und hat scheinbar mehr Stil als im Rest des Landes und so haben wir, um nicht ganz so negativ aufzufallen, direkt jedes mal unsere besten Klamotten angezogen, auch wenn wir nur mal schnell irgendwo die Toilette benutzen wollten. Hier wohnt man auch anders, denn genauso, wie vielerorts wackelige Bretterbuden und einfache Container, in denen hier sehr viele Menschen leben, das Szadzbild prägen, steht hier eine riesige Villa neben der nächsten. Man kommt aus dem staunen gar nicht mehr heraus.&lt;br /&gt;
Leider gibt es jetzt, im Winter, keine Sightseeing Bustouren mehr in Montréal, aber das wichtigste, wie das Olympiastadion von 76 (in dem wir auch schwimmen waren) oder die Kirche Nottre Dame, haben wir auch ohne Führung gut gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;olympia&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/olympia.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadt Quebéc erwartete uns dann ein Abenteuer der nicht ganz so schönen Art und wir mussten unsere erste richtig negative Erfahrung in Kanada verbuchen.&lt;br /&gt;
Eines Nachts, wir schliefen in Bertha in einer ruhigen Ecke eines Supermarktparkplatzes, der direkt an eines der vielen Prunk und Villenvierteln grenzte, wurden wir wach, weil wir dachten etwas gehört zu haben. Wir hatten gerade beschlossen, dass wir das wohl nur geträumt hatten, als erneute und laute Geräusche zu vernehmen waren, die klangen, als ob etwas oder jemand hart gegen Bertha schlägt  und zwar immer wieder. Ulrike sprang mit Schlagstock und Pfefferspray bewaffnet in den Fahrerraum. Nach kurzem Beobachten und Orientieren hörte ich sie das Fenster aufreißen und jemanden anbrüllen. Die beiden jungen Männer, die im Gebüsch saßen, ergriffen sofort die Flucht. Sie hatten uns mit Eiern beworfen! Das mag vielleicht nach einem lustigen Streich klingen, aber wir hatten schon ziemliche Angst. Beim Prüfen, ob die beiden noch anderen Schaden angerichtet hatten, mussten wir feststellen, dass sie uns auch ein kleines Geschenk direkt vor der Tür hinterlassen hatten, dass wohl für den Fall gedacht war, dass wir die Verfolgung aufnehmen wollten. Glücklicherweise sind wir nicht hineingetreten. &lt;br /&gt;
Auf dem Weg zur nächsten Tankstelle, redete Ulrike der armen Bertha immer wieder gut zu und versicherte ihr so lange unablässig, dass sie DAS nicht verdient habe, bis die ganze Sauerei wieder abgewaschen war. Am nächsten Morgen beschlossen wir, dass wir uns die Stadt nicht ansehen werden und sind direkt weitergefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/drache.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;drache&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;left&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/coraunduli/images/drache.jpg&apos;,400,300);return false;&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/drache_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Für kurze Zeit brach bei uns schon Vorweihnachtliche Stimmung aus, als sich mitte November Bertha in zwei verfeindete Lager aufteilte. Das Fort im Esszimmer und die Burg im Schlafzimmer,&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/planeten.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;planeten&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;right&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/coraunduli/images/planeten.jpg&apos;,400,300);return false;&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/planeten_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; in denen fleißig die Adentskalender für dieses Jahr gearbeitet wurden. Die Ergebnisse, ein Planetensystem und ein Drachen, wurden direkt mit in die restliche Weihnachtsdekoration eingepasst und warten nun darauf, schon bald geplündert zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir fuhren gen Norden, am St. Lorenz Strom entlang. Das Ziel: Das Ende des Highways. Leider mussten wir schon bald einen kleinen, ungewollten Zwischenstopp einlegen und zwar in dem Städtchen, dass unser Reiseführer als unattraktiv und komatös beschreibt. Der Grund: Mal wieder unsere Bremsen. Eine der vorderen Bremsen brauchte eine neue Bremsscheibe, samt Bremsbacken. Da sich die Bremse ein wenig festgesetzt hatte, war der Bremsbacken so abgenutzt, dass die Scheibe, die ohnehin einen Riss hatte, nun auch tiefe Rillen aufwies. Leider stellten wir mal wieder fest, dass es nicht so einfach ist, Ersatzteile für ein Wohnmobil Baujahr 76 zu bekommen. Und leider mussten wir auch feststellen, dass die meisten Menschen, abseits der Großstadt, kein Englisch mehr sprechen. So saßen wir also knappe 3 Tage abwechselnd in verschiedenen Autowekstätten herum und warteten. Man telefonierte für uns herum und machte uns anschließend klar, dass es im ganzen Land keine für uns passende Bremsscheibe neu zu kaufen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;bremse&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/bremse.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wir so schlecht weiterfahren konnten, machte einer der Mechaniker dann etwas, was bei jedem deutschen TÜV-Prüfer einen mittelstarken Herzanfall verursachen würde (und auch bei Ulrike wahrscheinlich ein Magengeschwür verursacht): Er nahm einen Bremsbacken der fast passte, flexte die störenden Teile einfach weg und voila: Er passte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit dieser fast neuen Bremse haben wir den Weg zum Ende des Highways, in das kleine Dorf Natashquan, doch noch geschafft. Der Weg führte durch eine felsige und karge Landschaft, in der nicht viel wächst, was aber doch irgendwie fastzinierend aussieht. Natashquan ist, wie die wenigen Orte, die man auf dem Weg dorthin durchquert, ein idyllisches Fischerdorf, in dem viele Ureinwohner und Aussteiger leben und dem wir uns direkt wohlühlten! ;) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;natashquan&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/natashquan.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dort aus kommt man nur noch per Flugzeug oder Fähre weiter richtung Labrador. Auch das hätten wir gerne gesehen, doch da es zu dritt ab hier zu teuer wird, drehen wir um und erobern einfach ein anderes Stückchen Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis die Tage,&lt;br /&gt;
eure Cora</description>
    <dc:creator>cora_und_uli</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 cora_und_uli</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-28T15:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://coraunduli.twoday.net/stories/6030368/">
    <title>18 - Go East</title>
    <link>http://coraunduli.twoday.net/stories/6030368/</link>
    <description>Liebe Fans,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist los mit euch? Seid ihr schon im Winterschlaf, oder habt ihr kollektiv so was wie Fingerstarre? Wieso schreibt uns eigentlich gar niemand mehr??? &lt;br /&gt;
Da saugt man sich den letzten grammatikalischen Saft aus den Gehirnwindungen und kriegt absolut keine Reaktion... Man, man, man - das nenn ich mal undankbar. Für was haben wir diese Homepage schließlich?! Um euch - werte Zurückgebliebene - an unserem spannenden Leben teilhaben zu lassen. Und wir wissen noch nicht einmal, ob ihr überhaupt noch lebt... Das wäre im Übrigen die einzige akzeptable Entschuldigung.&lt;br /&gt;
Also - nun ist Schluss mit dem lethargischen Spannen und dem einseitigen Schreiben; ich will endlich wieder ein paar Lebenszeichen sehen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;wildgaense&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/wildgaense.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei uns hat sich seit dem letzten Eintrag auch einiges getan. Nach der Eiszeit (mit zum Teil -17 Grad Nachttemperatur) kam der Herbst und wir genießen ihn solange es noch geht. Wir sind nun im wunderschönen Ontario angekommen. Es ist kein Wunder, warum hier ein so großer Teil der Kanadier lebt. Immer wieder glasklare Seen, deren Größe zwischen Kategorie Gartenteich und der Größe von Deutschland variieren; damit meine ich natürlich den Lake Superior. Für die Fahrt von dessen einem Ende im Westen, bis zum anderen Ende im Osten, haben wir allein schon 3 Tage gebraucht. Ok, mit unserer Turbo-Bertha und unseren obligatorischen Touriepausen - die wegen vieler geschlossener Einrichtungen immer spärlicher werden - ist das vielleicht nicht so aussagekräftig, doch vielleicht kann man dadurch ein bisschen mehr von dessen Größe erahnen. Ich persönlich komme mir ja über lange Strecken hinweg vor wie am Meer, da man selbst bei besten Sichtverhältnissen kein Land am Horizont sehen kann (auch nicht mit Fernglas).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwo auf der Stecke hat Cora dann auch ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk von der Provinz Ontario bekommen. Wir haben nämlich an dem sauschweren Wettbewerb &quot;Canadas Best Tourie 2009&quot; teilgenommen. Über 138 Fragen zu den Themen Land, Leute, Umweltschutz, heimische Tier- und Pflanzenwelt, Ureinwohner und Klimawandel mussten wir so schnell wie möglich beantworten und der Sieger konnte dann eine Straße gewinnen. Tja - die kann man zwar dann nicht mit nach Hause nehmen, doch man kann immer damit angeben, dass eine Straße in Kanada nach einem benannt wurde. Und was soll ich noch sagen, außer, dass Cora es irgendwie geschafft hat, bei mir abzuschreiben und trotzdem die schnellere Zeit zu haben. Ärgerlich, aber nun hat sie ihren &quot;Cora Drive&quot;!&lt;br /&gt;
So, oder auch ganz anders könnte es gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;CoraDrive&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/CoraDrive.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf unserer Reise gen Osten haben wir nun endgültig der großen Einsamkeit, den unberührten Naturabschnitten und den langen Strecken ohne Zivilisation den Rücken gekehrt. Mit dem Durchfahren von Ontario sind wir nun, wie bereits erwähnt, im bevölkerungsreichsten Teil Kanadas angekommen. Ottawa, Montréal und Québec warten noch von uns entdeckt zu werden, doch eine Megastadt haben wir bereits erobert: Toronto. Alle haben uns gewarnt bloß nicht mit Big Bertha in die Stadt zu fahren, und so haben wir unsere alte Lady 20km entfernt von Downtown (aber natürlich schon längst in der Stadt) bei einer Mall geparkt und die öffentlichen Verkehrsmittel genutzt. Das war auch ziemlich clever, denn die U-Bahn ist super billig und die Nachtbusse befahren durchgehend die ganze Stadt. Natürlich mussten wir das nutzen und haben uns einen 3-Punkte-Plan ausgearbeitet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 1: der begeisterungsfähige Tourie:&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;CNTower&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/CNTower.jpg&quot; /&gt;Nachdem ich mich im Vorfeld eingehend via Reiseführer belesen habe, und auch Cora ein paar kurze Stichpunkte näher bringen konnte, ohne sie mit Details zu sehr zu langweilen, plünderten wir die Reisekasse und fuhren mit dem Aufzug zur Besichtigungsplattform des CN-Towers, des mit 553m hoechsten Gebäudes der Welt. Anschließend bestiegen wir einen Doppeldeckerbus und saugten auch noch all die anderen Sehenswürdigkeiten in uns auf. Die Stadt hat&apos;s wirklich in sich! Riesig groß, hektisch, aber immer noch mit liebenswerten Wohngebieten. Ein Schmelztiegel unterschiedlicher Nationen, in welchem aber das Miteinander toll zu funktionieren scheint. Wirklich sehr beeindruckend!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Blickvonoben&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Blickvonoben.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 2: der konsumfreudige Tourie:&lt;br /&gt;
Diese Stadt hat nicht nur oberirdisch viel zu bieten, sondern sie lebt auch unterirdisch. Nachdem es hier länger kalt als warm ist, haben sich die Architekten viel Mühe gegeben einen Großteil der Innenstadt (26km) durch unterirdische Tunnel so miteinander zu verbinden, dass man im Warmen von einem Gebäude zum nächsten gelangen kann. Und damit einem auf dem Weg nicht langweilig wird, oder man gar Hunger leiden muss, sind dort überall links und rechts Einkaufsmöglichkeiten, die auch bereitwillig genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 3: der nachtaktive Tourie:&lt;br /&gt;
Wir hatten das Glück am Wochenende in Toronto zu sein, und nachdem wir während unseres Aufenthalts selten die Möglichkeit hatten auszugehen, war nun die Gelegenheit gekommen. Am Freitag gingen wir tanzen, doch in Zukunft müssen wir uns auch dafür im Vorfeld etwas mehr informieren. Der Grund ist, dass sogar Cora - die gerade mal 27 wurde - sich schon &quot;alt&quot; fühlen musste. Sehr bedenklich, aber mir kann das mit meinen 32 nur recht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Kerzen&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Kerzen.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wir dann später mit dem Nachtbus nach Hause fuhren, gab&apos;s dann auch gleich eine Auseinandersetzung in kanadischer Manier: Hier schlagen sich die Jungs nicht - nein, hier machen sie doofe Witze, drohen und rufen im Anschluss gleich laut nach der Polizei. Sehr lustig war dann, als ein unbeteiligter den gesamten Bus anstiftete mit ihm im Chor zu schreien, dass einer der Typen aus dem Bus fliegen soll. Hat nicht ganz geklappt, aber der Busfahrer hat irgendwann die Nerven verloren, &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Kuerbise.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;Kuerbise&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;right&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Kuerbise.jpg&apos;,400,300);return false;&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Kuerbise_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;ist mit Warnblinklicht rechts rangefahren und hat verkündet, dass sein Bus nun leider &quot;out of order&quot; ist und wir den nächsten nehmen sollen. Da erlebste was...&lt;br /&gt;
Am nächsten Tag war Halloween und da mussten wir natürlich auch wieder in die Stadt. Später hätten wir uns am liebsten in den Allerwertesten gebissen, dass wir den Foto vergessen haben. Die komplette Church Street war für ein Straßenfest der besonderen Art gesperrt. Hunderte Maskierter und Schaulustiger säumten die Straße. Von überall her drang Musik und alle waren in Feierstimmung. Eine tolle Atmosphäre!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Masken&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Masken.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tags darauf haben wir uns auf den Weg zu den Niagara Fällen gemacht. Die sind gerade mal 130km von Toronto entfernt und das bedeutet auf kanadisch quasi in Greifweite. An der Touristenatraktion selbst kann man nur mit einem prall gefüllten Geldbeutel parken, von daher haben wir für unsere Bertha einen Parkplatz 5km abseits gesucht und die Räder abgespannt. Bei strahlendem Sonnenschein radelten wir dann am Erie See in Richtung Stadt  dem immer lauter werdenden Donnern entgegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Hinterden-Faellen&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Hinterden-Faellen.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte November ist auch eine super Zeit, um sich ein Naturschauspiel anzusehen, welches jährlich mehr als 12 Millionen Menschen besuchen. Wir konnten ungestört den Blick von jedem beliebigen Punkt schweifen lassen und haben selbst einen kleine Exkursion hinter die Wasserfälle unternommen. Da bekommt am am besten ein Gefühl für die Kraft, mit der das Wasser hier die 54m in die Tiefe stürzt. Ist schon sehr beeindruckend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;wassermassen&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/wassermassen.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aber im starken Kontrast dazu steht, ist die Stadt, die sich drum herum gebildet hat. Am besten kann man sich den Ort wie eine Kreuzung aus Las Vegas und Disney World vorstellen. 1000 blinkende, bunte Lichter und dröhnende Lautsprechermusik sollen die Besucher in verschiedene Spielhallen, 4D-Kinos, Lokale und Bars locken. Das ist nicht unbedingt das, was wir mit einem Naturschauspiel in Verbindung gebracht haben... aber die Leute scheinen es zu mögen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was uns betrifft, wir befinden uns nicht nur im kanadischen Herbst, sondern auch im Herbst unseres Urlaubes. 9 spannende Monate sind vergangen und die letzten 3 Monate stehen uns noch &lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Baerenangriff&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;right&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Baerenangriff.jpg&quot; /&gt;bevor. Da macht man sich schon mal Gedanken, was da noch kommt und wie man die Aufgaben meistern könnte. Der Moment, vor dem wir uns jetzt schon fürchten, ist der, an dem sich die Wege von Big Bertha und uns trennen. Durch die Höhen und Tiefen, und die tausenden von Meilen, die wir zusammen gefahren sind haben wir die alte Lady wirklich lieben gelernt und können und wollen uns ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen. Sie jedoch mit nach Deutschland zu nehmen, und sie dort TÜV-tauglich zu bekommen... ich erinnere mich an den Auspuff, den wir ganz am Anfang irgendwo  verloren haben, die Kühlerflüssigkeit, die sich nach jeder Fahrt auf den Parkplatz ergießt, die Olivendose, die die Servolenkungsflüssigkeit auffängt, oder auch den Stoßdämpfer, den ich mit Schrauben aus dem Baumarkt irgendwie wieder festgeschraubt hab... ach ja; kurz und gut: es wäre ein teurer Spaß, um nicht sogar zu sagen unbezahlbar. &lt;br /&gt;
Die Lösung des Problems erhoffen wir uns in schnellem Reichtum. Deshalb spielen Cora und ich nun alle 14 Tage Lotto. Wir haben Bertha versprochen, dass wir sie mitnehmen, wenn wir im Lotto gewinnen und sie via &quot;pimp my ride&quot; zu einem Motorhome der Superlative umstylen lassen. Also- Daumen drücken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;altelady&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/altelady.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch eine Info am Schluss: Cora hat keinen Mühen gescheut, um euch, werten Lesern, den Verlauf unserer Reise auch visuell noch etwas besser zu veranschaulichen. Auf unsere Kanadakarte (oben links auf der Homepage) erkennt ihr nun ganz einfach unsere bisherige Reiseroute und unseren aktuellen Standort. Am besten schaut ihr es euch gleich einmal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ihr Lieben, haut in die Tasten und drückt uns die Daumen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebste Grüße aus der Ferne,&lt;br /&gt;
eure Uli</description>
    <dc:creator>cora_und_uli</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 cora_und_uli</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-06T16:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://coraunduli.twoday.net/stories/5997828/">
    <title>17 - Wo ist der Herbst?</title>
    <link>http://coraunduli.twoday.net/stories/5997828/</link>
    <description>10 Dinge, an denen man merkt, dass einen so langsam der kanadische Winter einholt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Man schläft nur noch mit 6 verschiedenen, übereinandergestapelten Decken und mit Wollmütze auf dem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Man wacht morgens auf und wundert sich, was auf dem Kopfkissen so nasskalt ist und stellt fest, dass tatsächlich der eigene Atem auf dem Kissen gefrohren ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Man geht am Morgen ins Bad und wirft versehentlich den am Vortag zum Trocknen aufgehängten Badeanzug herunter. Er fällt einem auf den Fuss und man schreit vor Schmerz auf, weil dieser steifgefroren ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Man will die Zähne putzen und hat Eisklümpchen auf der Zahnbürste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Man hält sich mehr bei Wal-Mart auf, als zu Hause, weil es dort viel wärmer ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Man will Geschirrspülen und merkt, dass das Wasser in der Leitung gefroren ist, anschliessend will man aufs Klo gehen und stellt fest, dass natürlich auch diese Leitung eingefrohren ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Man geht nur noch auf öffentliche Toiletten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Man will das Abendessen zubereiten und bemerkt erstaunt, dass das Olivenöl weiss und hart geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Man trinkt lieber die Cola aus dem Kühlschrank, als das Wasser, dass auf dem Tisch stand, weil die wärmer ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Man wacht auf und kriegt beim Blick auf das Thermometer einen ordentlichen Schock, weil die INNENtemperatur auf fast -10º C gefallen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Schnee&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Schnee.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwie haben wir den Herbst verpasst. Gerade eben war noch Hochsommer und dann  ganz plötzlich und ohne Vorwarnung - stehen wir bis zum Knöchel im Schnee.&lt;br /&gt;
Wir waren aus Edmonton aufgebrochen, um uns die beiden großen Nationalparks Jasper und Banff anzusehen. Um die schönen Landschaften besser genießen zu können, haben wir einige kürzere Wanderungen unternommen und Wasserfälle, Stromschnellen und schöne Aussichten bewundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;LakeLouise&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/LakeLouise.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Städte Jasper und Banff selbst, die den jeweiligen Mittelpunkt der beiden Parks darstellen, sind eher etwas für den Urlauber mit der dickeren Geldbörse und darum haben wir dort nicht allzuviel Zeit verbracht.&lt;br /&gt;
Gerade sind wir in &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/DSCN0997.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;DSCN0997&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;left&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/coraunduli/images/DSCN0997.jpg&apos;,400,300);return false;&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/DSCN0997_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Tiere haben wir leider nicht ganz so viele sehen können, denen war es wohl auch zu kalt, aber immerhin haben wir zwei riesige Caribou Hirsche beobachtet, wie sie in aller Seelenruhe durchs Dorf spazierten. &lt;br /&gt;
Nach einem kurzen Abstecher nach Calgary haben wir uns auf den Weg gen Osten gemacht, was hauptsächlich Fahren bedeutete, denn die beiden Provinzen Sasketchewan und Manitoba, durch die uns der Weg als erstes führt, wollen wir ohne längere Zwischenstopps hinter uns lassen. Etwas wirklich interessantes gibt es dort nicht zu sehen, hat man uns gesagt. So weit das Auge reicht nur Felder und Weiden, Stroh und Kühe. Darum wird das Gebiet auf &quot;Grand Prairies&quot; - die großen Prärien genannt. Aber uns hat es trotzdem - oder gerade deswegen - sehr gut gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;stroh&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/stroh.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei all der Fahrerei durch mehrere Zeitzonen in wenigen Tages, hat sich eine generelle Verwirrung bei uns eingeschlichen, wodurch wir nun irgendwie nie so genau wissen, wie spät es überhaupt ist. Daran hat man sich aber recht schnell gewöhnt, da wir ja keine festen Zeiten mehr für irgendetwas einhalten müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Eichhoernchen.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;Eichhoernchen&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;right&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Eichhoernchen.jpg&apos;,400,300);return false;&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Eichhoernchen_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Winnipeg, in der Provinz Manitoba und durften feststellen, dass der Slogan, den die Provinz auf ihren Autokennzeichen propagiert, nicht einfach nur dummes Geschwätz ist. Er lautet: &quot;Friendly Manitoba&quot; und nachdem wir, wenn wir (also eigentlich Ulrike) draußen an Bertha gearbeitet haben, so oft Hilfe angeboten bekamen, dass man fast nicht zum eigentlichen reparieren kam. Da kamen Menschen vorbei, die Hilfe bei der Reparatur anboten, Menschen, die sich mit ihrem Auto vor Bertha stellen wollten um mit ihren Scheinwerfern unseren Motorraum zu erleuchten und Menschen, die einfach nur ein kleines Schwätzen halten wollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf unserem Weg in Richtung Osten wird es gerade glücklicherweise wieder etwas milder. Nach unserem kurzen, aber heftigen, ersten Zusammenstoß mit dem Winter, hoffen wir, dass wir vielleicht doch noch etwas vom Herbst und dem berühmten Indian Summer sehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cora</description>
    <dc:creator>cora_und_uli</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 cora_und_uli</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-17T18:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://coraunduli.twoday.net/stories/5973846/">
    <title>16 - Wildes Treiben</title>
    <link>http://coraunduli.twoday.net/stories/5973846/</link>
    <description>Wieder einmal haben wir den Arbeitsalltag erfolgreich hinter uns lassen können. Mit den letzten Gehaltschecks haben wir uns endgültig vom Riverviewhotel und unserem Chef Michael verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;MitMichael&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/MitMichael.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/NeueReifen.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;NeueReifen&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;right&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/coraunduli/images/NeueReifen.jpg&apos;,400,300);return false;&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/NeueReifen_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Nachdem wir alle Vorbereitungen getroffen hatten, Einkäufe erledigt und sogar günstig zwei neue Reifen erringen konnten, waren wir also startklar und abreisebereit und konnten Whitehorse hinter uns lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Carcross1.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;Carcross1&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;left&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Carcross1.jpg&apos;,400,300);return false;&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Carcross1_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Unser erster Weg führte uns in die weltkleinste Wüste, im kleinen Städtchen Carcross, die direkt am Rande des Highways liegt und die wir auch ohne große Anstrengung erfolgreich durchqueren konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wollten wir einmal mehr, bevor unsere Reise gen Ostküste beginnen sollte, die Amerikanisch-Kanadische Grenze überqueren um in Skagway/Alaska den berühmten Chilkoot-Trail zu bezwingen. Den 53 Kilometer langen und steilen Weg durch Gebirge und Buschland, den die Goldsucher im Zuge des Goldrausches, Ende des 19. Jahrhunderts, auf dem Weg nach Dawson City zurückgelegt haben, in der Hoffnung dort ihr Glück zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Chillkoot&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Chillkoot.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Tage hatten wir dafür veranschlagt, mussten uns aber bereits am Ende des ersten Tages vom Wetter geschlagen geben und traurig umkehren.&lt;br /&gt;
Eine kleine Entschädigung allerdings, waren die Grizzly-Bären, die wir bei unserer Rückkehr, unweit von unserem Wohnmobil, beim Fischen beobachten konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Baeren&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Baeren.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste große Ziel auf dem Weg gen Osten sollte die Großstadt Edmonton sein. Das war zwar eigentlich nicht eingeplant, aber da Raymond und Jasmine, die wir in Vancouver kennengelernt hatten und die mittlerweile zu echten Freunden geworden sind, gerade mit einem ihrer Pferde dort sind, wollten wir es uns natürlich nicht entgehen lassen, sie nochmal zu besuchen. Doch der Weg war weit und so gab es mal wieder viel zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Schilderwald&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Schilderwald.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Watson Lake haben wir den Schilderwald durchwandert. Wo einst ein Soldat, der unter Heimweh litt, ein Schild seines Heimatortes angebracht hat, stehen heute 60.000 Schilder von Menschen, die es ihm gleich getan haben und unter denen man immer wieder Schilder von Orten findet, die nur Unweit von der eigenen Heimat entfernt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/AllesNeu.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;AllesNeu&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;right&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/coraunduli/images/AllesNeu.jpg&apos;,400,300);return false;&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/AllesNeu_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Auch für Bertha gab es unterwegs große Erfolge zu verzeichnen, denn nach nunmehr fast 11.000 gemeinsam gefahrenen Kilometern, sind wir mit ihr über Kilometer 0 gefahren. Somit haben wir nun sozusagen ein brandneues und jungfräuliches Wohnmobil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Adler&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Adler.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mit Abstand Schönste aber, auf der gesamten Fahrt, waren &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Schafe.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;Schafe&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;left&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Schafe.jpg&apos;,400,300);return false;&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Schafe_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;die vielen Tiere, die wir am Straßenrand zu sehen bekamen. Es bot sich uns, beinahe pausenlos, eine große Bandbreite an verschiedensten Tieren und so hatten wir die Gelegenheit unter anderem Adler, Bären, Dall-Schafe sowie ganze Büffelherden aus allernächster Nähe beobachten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Bisons1&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Bisons1.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich in Edmonton angekommen konnte es dann losgehen, mit dem Großstadtspaß. In der weltweit größten, überdachten Shopping-Mall, konnten wir problemlos Stunden verbringen und mit Raymond und Jasmine den Wasserpark mit seinen zahlreichen Rutschen unsicher machen, bevor wir die Abende gemeinsam ausklingen ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;GriechischerAbend&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/GriechischerAbend.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zum Abschluss noch etwas  richtig typisch kanadisches zu tun, &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Eishockey.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;Eishockey&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;right&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Eishockey.jpg&apos;,400,300);return false;&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Eishockey_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;waren wir alle zusammen bei einem Eishockey Spiel, was allerdings für uns alle vier eine Premiere war. Wir verfolgten das wilde Treiben, bei dem die Spieler nicht gerade zimperlich miteinander umgehen, gespannt. Letztendlich konnte dann das Heimteam, die &quot;Edmonton Oil Kings&quot; das Spiel mit 3 zu 2 erfolgreich für sich entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Raymond&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Raymond.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die Zeit mit unseren Freunden sehr genossen und hatten viel Spaß. Ein kleiner Bonus war natürlich auch, dass Raymond mal wieder einiges an Bertha repariert hat und somit kann die Reise nun hoffentlich problemlos weitergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cora</description>
    <dc:creator>cora_und_uli</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 cora_und_uli</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-03T20:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://coraunduli.twoday.net/stories/5909218/">
    <title>15 - Licht und Schatten...</title>
    <link>http://coraunduli.twoday.net/stories/5909218/</link>
    <description>...liegen ja oft sehr nah beieinander, doch was uns seit dem letzten Eintrag alles passiert ist, ist mit Sicherheit mehr hell als dunkel. Da war z.B. diese unglaubliche Geschichte in unserem Lieblingsrestaurant, dem &quot;Klondike Rib and Salmon BBQ&quot;. Wir versuchen uns diesbezüglich in Zurüchhaltung, weil dieses Restaurant leider nicht nur die mit Abstand besten Fish and Chips, smoked Salmon Wraps, Salate und Nachtische zaubern kann, sondern, weil Besuche dieser Art immer ein kleines Loch in unserer Reisekasse verursachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Fish-and-Chips&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Fish-and-Chips.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neulich jedoch war es wieder einmal soweit! Gut gelaunt und mit gefüllter Geldbörse wurde uns ein Platz neben einem älteren Paar aus Oklahoma/USA zugewiesen. Wir bestellten reichlich und warteten voller Vorfreude auf unser Essen, das auch bald schon kam und unseren Erwartungen wie immer voll gerecht wurde. Während des Essens kamen wir dann auch mit unseren Tischnachbarn etwas ins Gespräch. Wir erzälten wo wir herkommen, von unser groben Jahresplanung, von unserem Housekeeping Job hier im Hotel und von &quot;Big Bertha&quot;. Sie berichteten uns von Ihrer Kreuzfahrt, die sie gerade machen und davon, welche für das nächste Jahr geplant ist. Trotz ihrer, ganz anderen Art von Urlaub, war dem Paar die Begeisterung für unsere Reise anzumerken. Es war eine lustige Unterhaltung. &lt;br /&gt;
Während die beiden dann irgendwann zum Zahlen und anschließenden Gehen aufbrachen, blieben wir noch ein paar Minuten sitzen. Wir wissen noch nicht einmal den Namen dieser netten Menschen, die sich da still und heimlich aus dem Restaurant stahlen und beim Hinausgehen einfach unsere Rechnung mitbezahlten. So etwas unglaublich selbstloses haben wir noch nicht erlebt. Als wir später um die Rechnung baten und die Bedienung uns die Geschichte erzählte, fehlten uns die Worte. Ohne noch die Chance zu haben uns zu bedanken, waren die beiden verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Nach-dem-Essen&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Nach-dem-Essen.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch unser nächstes Highlight beginnt eigentlich mit einem Abschied. Vielleicht muss man diesem Abschnitt noch vorausschicken, dass wir hier, in Whitehorse, das Fun and Sport Center für unseren täglichen Ausgleich und auch als Duschmöglichkeit entdeckt haben. Sogar die nicht so sportlichen 50% unserer Beziehung verkehren dort gerne, weil es dort ein Schwimmbad gibt. Der Pool selbst ist nicht so spannend, dafür aber das Drumerum. Es gibt dort eine Sauna, einen Hot-Tub, eine Rutsche, ein Sprungbrett und eine Liane, von der man sich mit Schwung ins kühle Nass befördern kann. Ferner sollen zahllose Bälle, Enten und Schaumstoffmatten den großen und kleinen Besuchern Spaß im Wasser vermitteln. Das Konzept geht auf. Leider jedoch wird der Pool alljährlich im Sommer für drei Wochen, zwecks Renovierungsarbeiten, geschlossen. &lt;br /&gt;
So zelebrierten wir vor wenigen Tagen unseren letzten Badetag. Aber irgendwie war alles anders. Der erste, der uns aus dem Wasser entgegen kam, hatte einen grünen Bart, der Zweite Blumen auf dem Rücken. Wo wir auch hinsahen waren bemalte Körper in und ums Wasser. Die Einen planschten vergnügt, die anderen malten sich fleißig weiter an. Das wollten wir auch! Schnell Farben und Pinsel besorgt und schon hatte Cora einen roten, feuerspeienden Drachen und ich eine Geisterlandschaft auf dem Rücken. Wir waren noch nicht ganz mit unseren Kunstwerken fertig, als eine Leutsprecherstimme zur Disziplin mahnte, wenn gleich alle beim Bademeister Eis in Waffeln abholen können. Ein wildes Durcheinander lebender Kunstwerke machte sich auf den Weg. Die einen noch neu und schön, andere, die wie Aquarelle mit ein wenig zu viel Aqua aussahen und wieder andere, die schon total verschmiert waren - alle wollten Eis! Und wir natürlich auch!&lt;br /&gt;
Gute Erwachsene, die wir nunmal sind, ließen wir den Kleinen den Vortritt. Eis gab es reichlich, nur Waffeln waren nicht so viele da... Da zeigte sich dann mal wieder die gelassene Art der Kanadier: Wer keine Waffel mehr bekam, der durfte halt die Hand aufmachen und das Eis direkt von der Haut schlecken. Wir entschieden uns für eine Schoko-Vanille Mischung, die wir dann mit reichlich Schokosoße verzierten und im Pool aufaßen. Auch die Fliesen bekamen einiges ab, doch das störte hier niemanden. Nebenbei bemerkt war das bei dem Farbspektakel auch schon egal. Als das Eis aufgelekt war und nur noch Schokosoße von Händen und Wangen zu entfernen war half ein Sprung ins Wasser und beim Auftauchen fühlten wir uns genauso jung, wie die Kleinen neben uns, die wissen, dass man eigentlich nicht so dreckig ins Wasser darf - es aber trotzdem tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So viel Licht gibt es aber meist leider nur in Kombination mit Schatten; und damit kommen wir auch schon zum nicht so schönen Teil der vergangenen Wochen. Mein 7 Monate alter Laptop verweigert uns seit neustem - aus heiterem Himmel und ohne unser Zutun - die Mitarbeit und gibt keinen Mux mehr von sich. Das ist eine mittelschwere Katastrophe- ist er doch fast unsere einzige Schnittstelle zur heimischen Außenwelt. Wir hoffen, wir können das Problem bald beheben lassen; bis dahin sind wir vielleicht nicht mehr ganz so einfach zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;total-durch&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/total-durch.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem habe ich mich, inspiriert von einem Gefühlsgemisch aus Ungerechtigkeit und Mitleid, strafbar gemacht:&lt;br /&gt;
&quot;Angeklagte Ulrike S., Sie werden des geplantes Einbruchs und des heimtückischen Diebstahls bezichtigt!&quot; &lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Der-Dieb&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;right&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Der-Dieb.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Ich gestehe! Schuldig im Sinne der Anklage!&quot; Zur Verteidigung:&lt;br /&gt;
Zum einen kann man ja nichts klauen, was einem quasi schon gehört, und zum anderen bin ich mir nicht sicher, ob es auch ein Einbruch ist, wenn das Auto, aus dem man etwas stiehlt, gar nicht abgeschlossen war... Des Weiteren hat der Autohalter wahrscheinlich noch gar nicht bemerkt, dass er Coras Handtuch nicht mehr besitzt. Und überhaupt wurde uns das Handtuch ja wohl zuerst irgendwie aus der Damenumkleide im Schwimmbad geklaut. Wer strand denn bitteschön neulich pitsch-nass da und hat doof aus der Wäsche geschaut, als die 2 Handtücher weg waren. Und eines ist schließlich immer noch weg... Wahrscheinlich auch bei dem Typen, aber ich konnte ja schlecht das ganze Auto durchsuchen, während der kurz bei Wal-Mart war. Fakt ist, dass wir Eines zurückgeklaut haben. Und den Typen behalten wir im Auge, schließlich ist uns bei anderer Gelegenheit auch unser Rucksack samt Inhalt aus einem Umkleidespind geklaut worden (das Meiste hat das Sicherheitspersonal des Sportcenters aber wieder gefunden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Huebsch-gemacht&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Huebsch-gemacht.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zu guter Letzt haben wir ein bißchen an Berthas Optik gearbeitet. Ja - seid wir nicht mehr so viel fahren, ging auch kaum noch etwas kaputt, so dass wir die Zeit für Schönheitsarbeiten nutzen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uli</description>
    <dc:creator>cora_und_uli</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 cora_und_uli</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-29T00:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://coraunduli.twoday.net/stories/5881848/">
    <title>14 - Long Way Home</title>
    <link>http://coraunduli.twoday.net/stories/5881848/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Hotel2&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;right&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Hotel2.jpg&quot; /&gt;Das bisschen Haushalt macht sich von allein? Von wegen! Vor allem wenn man, wie wir gerade, sein Geld damit verdient, hinter anderen Leuten  Fremden noch dazu  herzuputzen. Der ein oder andere mag es vielleicht schon erraten haben, aber unsere neue BERUFung liegt im Bereich der Raumpflege. Kurz um im Putzen! Seit nunmehr drei Wochen sind wir als Zimmermädchen in einem der hiesigen Hotels angestellt und dürfen regelmäßig unsere Gäste mit dem freundlichen Ruf housekeeping aus ihren Zimmern locken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Hotel1&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Hotel1.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Trinkgeld ist, wenn auch gelegentlich vorhanden, nicht besonders üppig. Dafür finden wir oft Zurückgelassenes, dessen wir uns nur zu gerne annehmen. &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Alkoholiker-im-Einsatz.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;Alkoholiker-im-Einsatz&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;left&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Alkoholiker-im-Einsatz.jpg&apos;,400,300);return false;&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Alkoholiker-im-Einsatz_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Getränkedosen im Kühlschrank, oder auch mal Lebensmittel, für die wir noch Verwendung haben. Dadurch hat sich ein ansehnlicher Vorrat an Bierdosen in unseren Schränken angehäuft und wir, die wir uns Alkohol hier noch nicht oft leisten wollten, werden nun mehr oder weniger genötigt allabendlich ein Bierchen zu trinken. Wir wollen es ja nicht schlecht werden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Grillsaison&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;right&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Grillsaison.jpg&quot; /&gt;Neben der Arbeit wissen wir uns unsere Zeit hier in Whitehorse aber natürlich auch gut zu vertreiben. So haben wir beispielsweise die Grillsaison eingeläutet und schon mehrmals  von Ulrike eigenhändig im Kühlfach des Supermarktes geangelte  Fische auf dem Grill zu wahrhaften Gaumenschmausen verwandelt und es uns mit diversen anderen Köstlichkeiten auf einer Wiese niedergelassen und es und so richtig gut gehen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Gelegenheit, bei einem Tagesausflug mit dem Zug die berühmte Whitepass Route zu fahren, haben wir uns nicht entgehen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Whitepass&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Whitepass.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bahn brachte uns, auf der historischen und atemberaubend schönen Strecke, in das kleine Städtchen Skagway in Alaska, wo wir ein wenig Zeit hatten&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Im-Zug.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;Im-Zug&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;right&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Im-Zug.jpg&apos;,400,300);return false;&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Im-Zug_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Baerenbegegnung.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;Baerenbegegnung&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;left&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Baerenbegegnung.jpg&apos;,400,300);return false;&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Baerenbegegnung_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; in den vielen Geschäften unser Geld unter die Leute zu bringen. Das beeidruckendste aber war, dass wir dort die Wanderung der Lachse ganz aus der Nähe beobachten konnten. Tausende von Fischen, die sich stromaufwärts in Richtung Quelle kämpften, ein einmaliges Schauspiel, von dem wir uns nur schwer loseisen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Wir-2-im-Sonnenlicht&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Wir-2-im-Sonnenlicht.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Erlebnis der dritten Art, war unsere Begegnung mit Dan, dem Firefighter. Dieser ist uns beim Grillen über den Weg gelaufen und hat uns direkt angesprochen, weil Ulrike ein Bier in der Hand hielt. Er bewunderte Ihren Mut, weil es ja hier verboten ist, öffentlich Alkohol zu konsumieren, was wir natürlich mal wieder vergessen hatten. Nach kurzem Geplänkel hatte er uns auch schon eingeladen mit seinem Tretboot auf den See zu fahren uns das Bier dort zu trinken - was wir auch direkt taten. &lt;br /&gt;
Im Anschluss entschied er, noch mit uns in der Stadt groß ausgehen und uns einladen zu wollen. Innerhalb kürzester Zeit verwandelte sich der kauzige Typ in der total zerfetzten Lederjacke, zum Gentleman im feinen Anzug und kurz darauf stand eine riesige schwarze Limousine samt Chauffeur vor der Tür. Ein sehr witziger uns unvorhersehbarer Abend nahm seinen Lauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Prominenz&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Prominenz.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nicht nur wir fühlen uns hier wohl, auch Bertha fühlt sich ganz zu Hause. Zufälligerweise haben wir nämlich herausgefunden, das Whitehorse lange Jahre die Heimat unserer Bertha war. Es ergab sich nämlich, dass wir auf dem Walmartparkplatz ihren kleinen Bruder fanden und uns direkt neben ihn stellten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Berthas-kleiner-Bruder&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Berthas-kleiner-Bruder.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dessen Besitzer kam natürlich gleich an unsere Tür. Er hatte allerdings jemand anderen erwartet, da er den letzten Besitzer gut kannte. Und so stellte sich heraus, dass unsere Bertha den langen Weg nach Hause gefunden hat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cora</description>
    <dc:creator>cora_und_uli</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 cora_und_uli</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-17T01:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://coraunduli.twoday.net/stories/5842693/">
    <title>13 - Die Reife(n)prüfung</title>
    <link>http://coraunduli.twoday.net/stories/5842693/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Arctic-Circle&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;right&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Arctic-Circle.jpg&quot; /&gt;Wir haben ihn bezwungen, den Dempster Highway. Jawohl! Wir haben zwei mal 736 km Schotterstraße in je drei Tagen befahren. Die Fahrt auf diesem Highway gilt als eine der großen Herausforderungen hier in Kanada. Auf dem Weg nach Inuvik, dem kleinen Städtchen das einsam am Ende des Highways liegt, haben wir bei strahlendem Sonnenschein den Nordpolarkreis passiert, Füchse und Dall-Schafe in freier Wildbahn beobachtet und einmalige Landschaften genossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;257&quot; alt=&quot;Fuchs-und-Schaf&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Fuchs-und-Schaf.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn der Fahrt erhält man einen Dempster-Highway-Pass, in dem man sich auf dem Weg an verschiedenen Stationen immer wieder Stempel abholt um jeden Schritt der Fahrt zu dokumentieren. Unterwegs trifft man immer wieder die gleichen Menschen, die alle sehr herzlich sind und mit denen man sich, da man sich auf das gleiche Abenteuer eingelassen hat, sofort irgendwie verbunden fühlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;299&quot; alt=&quot;Das-Ende&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Das-Ende.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inuvik selbst ist nicht besonders spannend. Ein recht kleiner Ort, der irgendwie trostlos wirkt. Lange haben wir uns nicht aufgehalten, aber gelohnt hat sich die Fahrt allemal, denn es ging ja nie um das Ziel, sondern immer nur um den wunderschönen Weg dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Aussichten&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Aussichten.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider haben wir aber, seit unserer Ankunft in Inuvik, ein kleines Reifenproblem. Insgesamt hatten wir, auf Hin- und Rückfahrt, vier platte Reifen. Zwei davon konnten ganz einfach wieder geflickt werden, für einen haben wir den Ersatzreifen genommen und einen haben wir neu gekauft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Fireweed.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;Fireweed&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;left&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Fireweed.jpg&apos;,400,300);return false;&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Fireweed_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Da wir zu genau diesem Anlass herausgefunden haben, dass unsere Reifen- und Felgengröße gar nicht mehr hergestellt wird, standen wir also vor einem Problem. Unser neuer Reifen hat nun eine andere Größe. Jetzt brauchen wir nur noch 5 andere  natürlich gebrauchte  in der gleichen Größe. Das Gute daran ist, dass wir nun Reifen, sogar an einem großen Wohnmobil wie Bertha, mit Zwillingsreifen an der Hinterachse, im Schlaf wechseln können.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Hoernchen.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;Hoernchen&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;right&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Hoernchen.jpg&apos;,400,300);return false;&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Hoernchen_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Da wir jetzt aber auch keinen Ersatzreifen mehr haben, mussten wir spontan unseren Reiseplan ändern und die nächste größere Stadt ansteuern, was in unserem Fall Whitehorse war. Nun denkt sich der aufmerksame Leser sicher: Whitehorse? Moment! Da waren sie doch schon mal, oder? Richtig, da waren wir schon. Da Whitehorse aber ein Paradies für Touristen ist, vor allem für deutsche, und dort gerade Hochsaison ist, hoffen wir hier nicht nur Reifen, sondern auch einen Job zu finden, mit dem wir sie bezahlen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Suche nach einem Job angeht, waren wir zumindest schon mal einigermaßen erfolgreich. Da wir dort aber nur drei bis vier Tage die Woche arbeiten können, sind wir noch immer auf der Suche nach einem zweiten. Womit wir unsere Brötchen nun seit neuestem verdienen, dazu mehr im nächsten Bericht, wenn wir schon ein paar Tage Berufserfahrung sammeln konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Schlittenfahren&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Schlittenfahren.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schalten Sie also auch das nächste mal wieder ein, wenn es dann heißt: &lt;br /&gt;
Schwing den Mopp und heb das Bein, &lt;br /&gt;
sauber muss die Bude sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cora</description>
    <dc:creator>cora_und_uli</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 cora_und_uli</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-24T23:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://coraunduli.twoday.net/stories/5795820/">
    <title>12 - Gold Rush</title>
    <link>http://coraunduli.twoday.net/stories/5795820/</link>
    <description>Dass die Amis ein wenig eigenartig sind, ist kein Geheimis; und auch ihre Paranoia ist legendär. So verwundert es wahrscheinlich nicht, dass wir nach 3.5 Wochen Alaska nun froh sind wieder über die Grenze nach Kanada entschwunden zu sein. Nicht dass wir uns falsch verstehen: Alaska hat schon was, nur sind halt leider zu viele fanatische Amerikaner da, und Kanada hinkt der Landschaft in keinster Weise hinterher. Im Gegenteil: hier gibts zur Landschaft auch noch Tiere die nicht zu verängstigt sind an die Strasse zu kommen, weil sie Angst haben abgeknallt zu werden, und irgendwie reissen sich die Kanadier auch ein wenig mehr zusammen, was wilde Müllhalden angeht - wo es in den USA scheinbar ganz selbstverständlich ist, einen Schrottplatz im Garten anzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Homer&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Homer.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das sind Auffälligkeiten, die ich nur am Rande erwähnen möchte. Viel Wichtiger ist, dass wir es irgendwie, über immer holpriger werdende Strassen, zurück auf die Karte, nach Dawson City geschafft haben. Dort hat mich gleich am Abend unserer Ankunft jemand gefragt, ob er mir helfen kann. Wirklich sehr freundlich! Und das obwohl sich nur keine Pfützen Kühlerflüssigkeit und Öl unter Big Bertha gebildet hatten... Oder war es die Tatsache, dass ich den Kühlergrill abgenommen habe und mit hecktischen Bewegungen rotierend ums Motorhome sprang, um zu überprüfen, ob auch noch alle Reifen dran sind?! Wahrscheinlich war der Rauch, der aus dem Motorhome aufstieg, der Grund, aber er konnte ja nicht wissen, dass das ganz normal ist. Kurz: Big Bertha schlägt sich tapfer!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Top_of_the_World_Highway&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Top_of_the_World_Highway.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun gönnen wir der Guten auch ein paar Tage Ruhe, bevor wir auf dem Schotter-Dempster Highway weiter cruisen. Die City hat touristisch auch echt was zu bieten! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Roulett&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Roulett.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So waren wir beispielsweise gestern im hiesigen Casino um unsere schwerverdienten Kröten zu verspielen. &lt;br /&gt;
Zur Schadensbegrenzung wollten wir dann heute alles wieder beim Goldwaschen reinholen, doch es zeigte sich, dass Cora genauso zielsicher das ganze Gold aus ihrem Pfännchen spült, wie ich beim Roulett auf die falschen Zahlen setze. &lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Goldwaschen&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;right&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Goldwaschen.jpg&quot; /&gt;Das ist eine schlechte Kombi, die sich in Spielerkreisen leider noch nicht durchgesetzt hat. So bleibt uns nichts weiter, als es demnächst wieder mit richtiger Arbeit zu versuchen Aber ein kleiner Hoffnungsschimmer bleibt! Ich habe nämlich gerade, in einem Anfall von Optimismus, eine Goldpfanne gekauft und will morgen - am &quot;Canada Day&quot; - meinen großen Durchbruch beim Gold-Wasch-Wettbewerb feiern. Mal sehen, ob das klappt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uli</description>
    <dc:creator>cora_und_uli</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 cora_und_uli</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-30T23:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://coraunduli.twoday.net/stories/5759290/">
    <title>11 - Hüpfe Samba mit mir</title>
    <link>http://coraunduli.twoday.net/stories/5759290/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Bear-Country.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;Bear-Country&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;right&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Bear-Country.jpg&apos;,400,300);return false;&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Bear-Country_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Wir haben ein Bärenvideo gesehen! Das Video, das eigentlich nur ein Sicherheitsfilm zur Information über das Verhalten in Gefahrensituationen dienen sollte, hat mich direkt so geschockt und verängstigt, dass Ulrike mich nur noch mit viel Überredungskunst dazu bewegen konnte, überhaupt noch einen Fuß aus Bertha zu setzen. Da wir aber unseren ersten Nationalpark  den Kluane National Park - ansteuerten, musste ich raus.  Doch dank Bärenspray und Bärenglöckchen, die wir nun &lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Ueber-den-Wolken&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Ueber-den-Wolken.jpg&quot; /&gt;immer griffbereit haben und unseren immer lauten Unterhaltungen beim Wandern, fühle ich mich ein bisschen sicherer.Leider haben wir dadurch bislang auch alle anderen Tiere erfolgreich verscheucht. Auch den ersten Sonnenbrand des Jahres haben wir uns bei dieser Gelegenheit schon geholt. Trotz des Windes brannte die Sonne in den Bergen erbarmungslos. &lt;br /&gt;
Auf einer unserer Wandertouren, haben wir es sogar über die Wolken geschafft!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Katzensprung über die Grenze von Alaska, hat sich etwas schwieriger gestaltet als erwartet. Nachdem wir eine Reifenpanne, auf Grund einer alten und undichten Felge, hatten und wieder Geld bei einer Werkstatt lassen mussten, brach uns am nächsten Tag, während der holprigen Fahrt auf einem Schotterhighway sowohl ein Hängeschrank, als auch die Fahrerarmlehne runter (ist aber schon wieder alles repariert). Zu allem Überfluss entschied sich die gute Bertha kurz darauf, mitten auf dem Highway gar nicht mehr weiter fahren zu wollen und erst mal eine Pause einzulegen. Aus unerklärlichen Gründen sprang sie irgendwann aber wieder an und hat uns doch noch zur Kanadisch-Amerikanischen Grenze gebracht. Dort angekommen wurden uns die Standardfragen nach Waffen und Drogen gestellt. Da wir nichts davon hatten, wollten sie wenigstens das von uns mitgeführte Netz mit Grapefruits genauer untersuchen. Anschließend mussten wir eine Gebühr zahlen um das Land betreten zu dürfen und Fingerabdrücke und Passbild hinterlassen. Nun sind wir also im System! Aber wir hatten Glück, denn die Grapefruits durften auch mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Welcome-to-Alaska&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Welcome-to-Alaska.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier in Alaska, wie auch schon vorher im Yukon, ist es die meiste Zeit hell. 3 bis 4 Stunden in der Nacht verschwindet die Sonne zwar, aber richtig dunkel wird es nicht. Um dem entgegenzuwirken und etwas besser schlafen zu können, haben wir uns den Bedingungen entsprechend angepasst und uns modisch schicke Augenmasken besorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund der hochsommerlichen Temperaturen hier wollten wir, alternativ zu den öffentlichen Duschen, mal versuchen uns in einem See zu waschen und dort auch zu schwimmen. Die einheimischen Wasserflöhe, Wasserwürmer, oder sonstiges Getier, haben uns und etwas abgeschreckt. Ulrike war natürlich so hart uns hat sich trotzdem reingewagt. Ich habe mich entschieden lieber etwas Geld für die Dusche auf einem Campingplatz aufzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tage lang waren wir in Tok gestrandet um zu testen, ob Bertha wieder besser läuft. Ulrike war kurz davor sie entweder zu verkaufen oder irgendwo im Wald einfach abzustellen, wie das die einheimischen hier gerne mal tun. Nachdem sie aber irgendwas am Vergaser neu eingestellt hatte, lief Bertha wieder gut und hat uns problemlos nach Anchorage gebracht, womit sie sich gleich wieder in unsere Herzen gefahren hat. Neben all der Kritik muss man sie ja auch mal loben. Wir haben sie wirklich liebgewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu unseren neuen Frisuren wollte ich gerne auch mal wieder etwas an meiner Haarfarbe ändern und dachte, ich könnte ja mal Blondine sein. Nach dem Färben sah ich allerdings höchstens aus, als wäre ich ein wenig in der Sonne gewesen. Viel hat sich nicht getan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Zielscheibe&quot; width=&quot;300&quot; align=&quot;right&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/coraunduli/images/Zielscheibe.jpg&quot; /&gt;Hier in Alaska ist schon ein deutlicher unterschied zu der Mentalität in Kanada zu spüren. Alles ist hier natürlich sehr amerikanisch. Als erstes fiel und aber der große Hang zu Schusswaffen auf. Nicht nur, dass es in den Supermärkten meist eine große Schusswaffenabteilung gibt, auch dass man hier gerne mal spaßeshalber aus dem Auto schießt. Das wird auf dem Highway zwar regelmäßig durch Schilder untersagt, doch die unzähligen, bereits durchlöcherten Ziele am Straßenrand sind auffällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nicht ganz so schön ist die nicht vorhandene Privatsphäre auf öffentlichen Supermarktparkplätzen, auf denen wir  wenn wir wie momentan in Großstädten sind  nachts zu verweilen pflegen. So bemerkten wir beispielsweise gestern erst viel zu spät, dass wir sehr interessiertes Publikum hatten, während wir ausgelassen zur Musik hüpfend miteinander durch unser Wohnmobil tanzten. &lt;br /&gt;
Naja, egal, Entertainment liegt uns eben im Blut, oder zumindest einem von uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cora</description>
    <dc:creator>cora_und_uli</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 cora_und_uli</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-12T21:59:00Z</dc:date>
  </item>


<textinput rdf:about="http://coraunduli.twoday.net/search">
   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
   <name>q</name>
   <link>http://coraunduli.twoday.net/search</link>
</textinput>


</rdf:RDF>
